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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Modellsegler In Butjadingen: In der „Class 65“ ist viel Konzentration gefragt

02.10.2019

Burhave 16 Modellsegler waren am Wochenende in der Nordseelagune in Burhave am Start, um die Deutsche Meisterschaft in der Segelklasse „Class 65“ auszutragen. Der Wind meinte es gut mit den Skippern, allerdings beeinträchtigte am Sonntag Regen den Wettkampf.

Als heimlicher Favorit galt diesmal Thorsten Fildebrandt aus Itzehoe, der schon bei den Probeläufen überzeugte. Er war es letztlich auch, der mit einem satten Vorsprung von 28 Punkten den ersten Platz holte. Zweiter wurde Volkmar Führling aus Bremen, gefolgt von Norbert Heinz aus Remscheid.

Der jüngste Teilnehmer war Klaas Naumann. Der erst Zehnjährige belegte den elften Platz in der Gesamtwertung und erhielt einen Ehrenpreis. Ausgezeichnet als stiller Star wurde Eric Lhoir, der sich seit vielen Jahren um die Öffentlichkeitsarbeit in den Sozialen Medien kümmert. Max Lehmann aus Nordenham und Thomas Edom aus Stollhamm, die den Wettkampf organisiert hatten, wurden Vierter beziehungsweise Fünfter.

Bei den „Class 65“-Schiffen, die teils von den Modellseglern selbst konstruiert werden, handelt es sich um Boote mit einer Rumpflänge von nur 65 Zentimetern. Damit sind sie die kleinsten Regattaschiffe, die es als Sondersegelklasse beim Deutschen Segler- Verband gibt. Dennoch lassen sie sich genauso gut wie die größeren Modelle steuern.

Bei den Wettkämpfen, für die dieselben Regeln wie beim bemannten Segeln gelten, sind Konzentration und Reaktionsschnelligkeit nötig, denn es gilt, zugleich die Positionen der Konkurrenten, die sich oft verändernde Windrichtung, die nächste Wendemarke und die Ausweichregeln im Blick zu behalten. Ein Rennen in der Nordsee-Lagune dauert in der Regel 20 Minuten.

„Die Bedingungen für das Modellsegeln sind hier optimal“, sagte Thomas Lühmann; der Osterholzer baut seine Boote selbst. Die Nordsee-Lagune ist bei den Modellseglern deshalb so beliebt, weil hier der Wind – unabhängig von der jeweiligen Richtung, aus der er weht – immer die Wasserfläche erreichen kann. Es gibt keine Hindernisse in Form von Vegetation oder Gebäuden. Das Salzwasser macht es allerdings erforderlich, die Schiffe nach ihrem Einsatz auseinanderzunehmen und gründlich zu reinigen. Andernfalls korrodieren die Boote.

Die Skipper Max Lehmann und Thomas Edom planen für das kommende Frühjahr eine komplette Segelwoche mit fünf Modellklassen. Stattfinden soll sie vom 25. April bis zum 2. Mai.

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