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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Wassersport: Beste Bedingungen für Modellsegler

30.04.2018

Burhave Modellsegeln erfordert viel Konzentration. Das wird derzeit beim langen Modellsegel-Wochenende in der Burhaver Nordseelagune wieder deutlich. Dort kämpfen derzeit die Segler der IOM-Klasse (International one Metre) um Punkte und Titel.

Die IOM-Schiffe werden per Fernsteuerung von Land aus gesteuert. Ihre Rümpfe haben eine stolze Länge von 1,10 Meter. Unter bestimmten Kursbedingungen können die Boote an einem Tag eine Strecke von bis zu zehn Kilometern zurücklegen.

In ihrem Inneren verbergen sich so genannte Verstellservos für das Ruder sowie eine elektronische Winde, mit der sich die Segel stufenlos öffnen und schließen lassen. Beim Wettkampf sei es wichtig, schon vor dem Start die Segel optimal einzustellen, erklärt der Nordenhamer Modellsegler Max Lehmann, der gemeinsam mit dem Süllwürder Thomas Edom wieder die Meisterschaften für den Deutschen Seglerverband ausrichtet. „In der Vorstartphase muss man dann den günstigsten Platz an der Startlinie finden und ihn verteidigen, um dann beim Startzeichen unbehindert den kürzesten Weg zur Luvtonne kreuzen zu können“, führt der ambitionierte Skipper weiter aus. Während des Rennens gelte es, die Gegner, die sich oft ändernde Windrichtung, die nächste Wendemarke und vor allem die Ausweichregeln ständig im Blick zu behalten.

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Ein Durchlauf dauere im Schnitt 20 Minuten und erfordere viel Konzentration. Das für die Modellsegler geltende Regelbuch ist übrigens dasselbe wie für manntragende Segeljachten.

„Es sind hier dieses Mal wirklich richtig gute Leute dabei. Das ist schon Segler-Prominenz“, meinte Thomas Edom bereits am Wochenende, als die letzte inoffizielle Meisterschaft der RG-65-Klasse stattfand. Mit von der Partie waren in diesem Jahr unter anderem der Niederländer Huub Gillissen, der im vergangenen Mai den Europameistertitel für sich einfahren konnte, der Deutsche Meister Torsten Fildebrand aus der Gemeinde Itzehoe sowie der Niederländische Meister Peter Vulpenhorst.

Insgesamt kämpften über 20 Modellsegler mit ihren 65 Zentimeter langen Yachten um den Ranglistenpunkt und den inoffiziellen Meistertitel in der RG-65-Klasse. Aufgrund von veränderten Vorgaben des Deutschen Seglerverbandes werden auch diese Meisterschaften ab dem nächsten Jahr offiziellen Charakter haben. Als Sieger des zweitägigen Wettkampfs, bei dem es zu zahlreichen technischen Ausfällen kam, ging am Sonntagnachmittag schließlich Kym Daub aus Flensburg hervor. Zweiter wurde Huub Gillissen, gefolgt von Torsten Filebrand. Max Lehmann belegte den siebten Platz, Thomas Edom schaffte es auf Platz 13.

Besucher können dem maritimen Spektakel noch bis Dienstag, 1. Mai, beiwohnen. Der Eintritt ist frei. Für diesen Montag und Dienstag haben sich auch Filmteams vom NDR angemeldet, die große Teile des langen Modellsegel-Wochenendes filmen werden.

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