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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Pferdehochburg Oldenburger Münsterland: Welche Corona-Regeln gelten im Reitstall?

20.05.2020

Cloppenburg „Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) steht ausdrücklich zum bestmöglichen verantwortungsvollen Umgang mit der Coronavirus-Pandemie und der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung in diesen schweren Zeiten“, heißt es in der Pressemitteilung. Dabei gelte es auch, die mit der Krise einhergehenden wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen, so die Vereinigung weiter.

„Die Einnahmen der Reitschulen sind in allen Disziplinen mit Beginn der Krise in Gänze weggebrochen, im Gegenzug laufen die Kosten für die Versorgung und Unterbringung der Schulpferde und Ponys unverändert weiter. Daher müsse der Unterricht so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden, um die Existenz der Vereine und Betriebe zu sichern – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen.

Dazu hat die FN einen Leitfaden erstellt. Mit freundlicher Genehmigung der FN stellt die NWZ diese Handlungsempfehlungen vor. In diesem Teil geht es zum Beispiel um den Reit- und Fahrunterricht.

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Vorbereiten und abpflegen der Pferde

Pferdesportler sollen disziplinübergreifend fertig ausgerüstet/umgezogen auf die Anlage kommen.

Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen und sich entsprechend gründlich die Hände zu waschen und gegebenenfalls zu desinfizieren, bevor weitere Gegenstände wie zum Beispiel Putzzeug angefasst werden können.

Einweghandtücher sind zu benutzen. Aufgrund der Verpflichtung zur bestmöglichen Minimierung der Personenkontakte auf der Pferdesportanlage, können Eltern – sofern ausreichend geeignetes Beaufsichtigungspersonal vorhanden ist – gebeten werden, diese nicht zu betreten.

Durch Gruppeneinteilung und vorgegebene Zeitfenster kommen nur dieselben Reitschüler, Fahrer und Voltigierer zusammen. Dies wird dokumentiert. Eine verantwortliche Person des Vereins/Betriebes sollte die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben bei der Vorbereitung und Pflege der Pferde am Stall beaufsichtigen, beziehungsweise Tipps und Hinweise geben. Hier ist ein solidarisches Miteinander besonders wichtig. Putzplätze auf der Anlage müssen „entzerrt“ werden, so dass ausreichend Platz zwischen den Pferdesportschülern ist. Eventuell müssen draußen Anbindeplätze eingerichtet oder aufgebaut werden.

Im Eingangsbereich zu den Stallungen sollten zusätzliche Spender mit Handdesinfektionsmitteln angebracht werden. Sofern Pferdesportschüler beim Vorbereiten und Abpflegen des Pferdes Hilfe benötigen, obliegt es dem Trainer/Ausbilder, diese gemäß behördlicher Kontaktvorgaben mit möglichst geringer Helferzahl sicherzustellen. Im besten Fall übernimmt der Trainer/Ausbilder oder die verantwortliche Person des Vereins/Betriebs die Vorbereitung des Pferdes.

Betreten der Sattelkammern nur nacheinander und mit entsprechendem Abstand. Das Tragen eines Mundschutzes beim Aufenthalt im Stall, in den Sattelkammern, auf den Stallgassen und an den Sanitärräumen richtet sich nach behördlichen Vorgaben/Empfehlungen. Für jedes Schulpferd ist eigenes Putzzeug zu benutzen und nach der Benutzung zu reinigen und die Griffflächen zu desinfizieren.

Nach dem Abpflegen der Pferde ist wiederum der Sanitärbereich aufzusuchen und sich abermals gründlich die Hände zu waschen sowie zu desinfizieren, bevor der Heimweg angetreten wird.

Reitunterricht

Im Gegensatz zur Phase der Notbewegung ist aktive Unterrichtserteilung möglich. Der Reitlehrer/Ausbilder kann pro 200 m² Reitfläche einen Reitschüler unterrichten (vier Pferde bei 20x40 Meter Platz, sechs Pferde bei 20x60 Meter Platz ggf. auf größeren Außenplätzen mehr Pferde). Vorgegebene Abstände zwischen den Reitschülern (Pferden) und dem Reitlehrer/Trainer sind einzuhalten.

Eine Reitgruppe muss erst die Reitbahn verlassen haben, bevor die nächste diese betritt. Ein etwaiger Pferdewechsel ist vom Ausbilder/Trainer unter Wahrung der Abstandsregeln sicherzustellen. Es werden Anwesenheitszeiten vorgegeben, um die Anzahl der Menschen, die sich zeitgleich im Stall/auf der Pferdesportanlage befinden, zu minimieren.

Der Betriebsleiter/verantwortliche Vereinsvertreter muss dies dokumentieren. Die einzelnen Pferde müssen nachweislich den Reitern zugeordnet werden. Dies ist ebenfalls zu dokumentieren. Die Anzahl der Helfer zum Beispiel beim Springen ist je nach Größe des Platzes auf eine oder zwei Personen zu begrenzen.

Fahrunterricht

Im Gegensatz zur Phase der Notbewegung ist aktive Unterrichtserteilung möglich. Beim Anspannen und beim Abspannen der Pferde darf eine weitere Person aktiv helfen, dabei sind die Abstandsregeln einzuhalten. Eine Person sichert die Pferde und die zweite Person spannt die Pferde an. Geschirre werden nur von einer Person aus der Geschirrkammer geholt und zu den Pferden gebracht, die weit auseinander angebunden sind.

Gearbeitet wird nur mit Handschuhen. Vorne auf Wagen oder Kutsche dürfen sich nur der Fahrschüler und Fahrlehrer/Ausbilder aufhalten. Es dürfen nicht mehr als drei Personen auf der Kutschen oder dem Wagen sein. Es werden Anwesenheitszeiten vorgegeben. Der Betriebsleiter/verantwortliche Vereinsvertreter muss dies dokumentieren. Das Tragen eines Mundschutzes durch den Fahrlehrer/Beifahrer und den Fahrschüler während des Fahrunterrichts auf dem Kutschbock ist aufgrund der Nähe zwischen beiden zunächst Pflicht und richtet sich nach behördlichen Vorgaben/Empfehlungen.

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