• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Coach Geerken hadert mit Schiedsrichter

13.04.2015

Rodenkirchen Das ist bitter: Die in der Kreisliga II spielenden Fußballer des AT Rodenkirchen haben am Sonntag im Heimspiel gegen Spitzenreiter WSC Frisia Wilhelmshaven an der großen Überraschung schnuppern dürfen – doch am Ende standen sie mit leeren Händen da: Die Gäste schossen in der siebten Minute der Nachspielzeit mit einem umstrittenen Freistoßtreffer das einzige Tor des Spiels – und feierten danach den Gewinn der Meisterschaft.

ATR-Coach Thorben Geerken war am Boden zerstört und haderte mit den Entscheidungen des Schiedsrichters. „Er hat sieben Minuten nachspielen lassen Aber ich verstehe nicht, warum.“ Außerdem hätte der Treffer niemals zählen dürfen. „Christian Luga hat den Ball an die Latte gelenkt. Von dort ist er auf die Linie gesprungen und ins Aus gehüpft“, sagte er. Der Linienrichter habe schon den Abstoß für Rodenkirchen angezeigt. „Doch der Schiedsrichter hat auf Tor entschieden und sofort abgepfiffen – unglaublich.“

Zuvor hatten die Rodenkircher eine starke Leistung gezeigt. „Wir haben überragend gespielt“, sagte Geerken. Der ATR zog Frisia mit seiner Disziplin und seiner Aggressivität den Zahn. Zwar boten sich den Gästen Chancen. „Aber da waren keine zwingenden Möglichkeiten dabei“, meinte Geerken. Die Gäste waren vor allem mit Freistößen gefährlich. Aber die waren zumeist eine sichere Beute des starken Torwarts Christian Luga.

Gleichwohl standen die Gastgeber von Beginn an auf Kriegsfuß mit den Entscheidungen des Unparteiischen. „Er hat mit zweierlei Maß gemessen“, sagte Geerken. Seine Spieler hätten früh Gelbe Karten gesehen, die Gäste seien bei vergleichbaren Fouls verschont geblieben.

In der Schlussphase kam es dann knüppeldick für die Gastgeber: Innerhalb von zwölf Minuten sahen gleich drei Rodenkircher die Ampelkarte: Nils Eisenhauer (80.), Jannek Penshorn (85.) und Wladimir Giesler (90. +2.) flogen vom Platz. Fünf Minuten später brach für den ATR die Fußball-Welt dann komplett zusammen.

Geerken versuchte, das Positive aus dem Spiel herauszuziehen. „Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wenn wir so weiterspielen, werden wir nicht absteigen.“

ATR: Luga - Schnitger, Schwarze, Müller, Metz, Behrens, Eisenhauer, Maas (75. Zepf), Penshorn, Hoffmann, Giesler.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2210
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.