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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

JUBILÄUM: Da schlägt das Friesensportler-Herz höher

09.07.2007

REITLAND Wenn der wohl erfolgreichste Klootschießer- und Boßelverein im Friesischen Klootschießerverband (FKV) Geburtstag feiert, wird das Zelt voll. Und so war es auch beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des KBV „Lat’n rull’n“ Reitland. Von sehr vielen befreundeten und benachbarten Boßelvereinen und örtlichen Vereinen gab es Glückwünsche und Präsente für den großen Jubiläums-Verein.

Begonnen hatte der Sonnabendnachmittag mit dem traditionellen Einmarsch von 20 Vereinsfahnen – angeführt von der alten Vereinsfahne des Gesangsvereins „Concordia“ Reitland. Aus diesem Gesangsverein war vor 50 Jahren der KBV hervorgegangen. Das war gleichzeitig das Aus für die Sangesriege, doch die Fahne wurde so gut aufbewahrt, dass sie sich auch nach fünf Jahrzehnten noch sehen lassen kann.

Zur bewegten Geschichte und zu Geschichten sprach Festredner Rolf Blumenberg, ehemaliger Vorsitzender des FKV und heute Butjadinger Bürgermeister (darüber wird noch gesondert berichtet).

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Der heutige KBV-Vorsitzende Gerd Heuermann (immerhin schon seit 1992 an der Spitze) freute sich über ein vollbesetztes Festzelt neben dem heutigen Vereinsheim. Wenn im Vergleich zu anderen der KBV Reitland noch recht jung sei, so habe er in nur 50 Jahren doch Unglaubliches bewegt. Menschen hätten sich stets uneigennützig und voller Freude und Hingabe für den Verein eingesetzt.

Die Reitlander Boßler dominierten stets die Kreismeisterschaften. Auf Bezirks-, Landes und Verbandsebene seien sie ebenfalls sehr bekannt und auf Sieg programmiert, bestätigten auch die zahlreichen Gratulanten und Ehrengäste in ihren Grußworten.

Doch besonders stolz ist neben Heuermann ganz Reitland auf die Siege bei Deutschen- und Europameisterschaften. Allen voran nannte Heuermann hier die überragenden Christina Damken und Michael Hülstede, die mit ihren großen Siegen das Herz aller Friesensportler höher schlagen lassen.

Nicht zuletzt wegen dieser Ausnahmesportler aber auch wegen der dauerhaft erfolgreichen anderen Einzelsportler und Mannschaften hat sich der KBV als herausragend bewiesen. Heute sind immerhin sechs Boßel-Mannschaften erfolgreich in den höchsten Ligen vertreten. Auch die Schleuderballer haben ihren festen Platz in der Landesliga.

Solche Leistungen seien jedoch nur mit intensivem Training und viel Arbeit hinter den Kulissen möglich, sagte Stadlands Bürgermeister Boris Schierhold. Gerade diesen „positiv verrückten Vereinsarbeitern“ gelte sein Dank für unermüdliche Arbeit.

Der FKV-Vorsitzende Jan-Dirk Vogts berichtete von einem klangvollen Namen Reitland im gesamten Verband. Reitland zeichne sich neben allen Siegen vor allem durch die gute Jugendarbeit aus. Hier seien Kinder und Jugendliche in einer Gemeinschaft aufgehoben und würden nie allein gelassen.

Johann Hasselhorst, Vorsitzender des Klootschießer-Landesverbandes Oldenburg, erinnerte daran, dass Klootschießen schon hunderte Jahre und Boßeln schon 1000 Jahre alt sei. Doch was der KBV Reitland in 50 Jahren geschafft und geschaffen habe, sei schlicht unheimlich viel.

SPD-Bundestagsabgeordneter Holger Ortel empfahl gemäß einem Zitat Friesensport als Jungbrunnen: „Willst du ein Leben lang glücklich sein, musst du das Klootschießen und Boßeln anfangen.“

30 Jahre war Harry Höpken Vorsitzender des KBV Reitland. Der Ehrenvorsitzende habe den Verein maßgeblich geprägt, Klippen umschifft und zum Erfolg geführt. Dafür bekam er von Jan-Dirk Vogts den Ehrenteller des FKV, die zweithöchste Auszeichnung des Verbandes. Seit 30 Jahren arbeitet Enno Wilksen – heute unter anderem als 2. Vorsitzender. Er bekam die Verdienstnadel.

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