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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

ETB schrammt knapp an Sensation vorbei

03.09.2019

Daverden /Elsfleth Am Ende fehlte den Handballern des Elsflether TB II nur ein Wimpernschlag, um die Pokalsensation perfekt zu machen. Beim TSV Daverden, Aufsteiger in die Verbandsliga Bremen, verlor der ETB am Samstag in der 1. Runde des HVN-Pokals nach einem packenden Finale denkbar knapp mit 33:34 (11:18). „Wir wollten den Favoriten möglichst lange ärgern. Das ist uns über weite Strecken sehr gut gelungen“, freute sich Sascha Klostermann. Der ETB-Abteilungsleiter zeichnete sich nicht nur als fünffacher Torschütze aus, sondern vertrat auch Trainer Marcus Nitkowski, der aus privaten Gründen nicht vor Ort war.

Weniger erfreut war Klostermann von den Aussagen von Ingo Ehlers, Trainer des TSV Daverden. Dieser sprach nach dem Abpfiff von „schwachen Gästen“. Er wisse nicht, welche Mannschaft der ETB geschickt habe, „das Oberliga-Team kann es aber nicht gewesen sein“.

War es ja auch nicht. Aber Ehlers muss innerhalb von weniger als zwei Stunden vergessen haben, dass Klostermann ihm schon vor dem Anpfiff sagte, dass der ETB mit der Reserve angereist sei. Die Oberliga-Mannschaft des ETB hatte, wie von der NWZ berichtet, auf eine Pokal-Teilnahme verzichtet.

Positive Eindrücke

Seine positiven Eindrücke ließ sich Klostermann von den überraschenden Aussagen der Gegenseite aber nicht nehmen. „Wir haben es zunächst geschafft, das Spiel fast 20 Minuten offen zu gestalten.“ Hinten wurde intensiv im „3:2:1-System“ verteidigt, vorne wartete der ETB geduldig auf seine Chancen. „Wir wollten das Tempospiel des TSV unterbinden“, so der Rückraumspieler.

Bis zum 9:9 in der 20. Minute hätte dieses Vorhaben ausgezeichnet funktioniert. Anschließend hätten sich Fehler ins Angriffsspiel eingeschlichen – der ETB II sei „voll ins offene Messer gelaufen“.

Die Folge der zehnminütigen Blockade: Die Gäste gingen mit einem deutlichen 11:18-Rückstand in die Pause. Klostermann und Co. nutzten die Verschnaufpause, ordneten ihre Gedanken neu und entschlossen sich, in der Abwehr auf 6:0 umzustellen. „Wir wollten damit die Räume verengen. Daverden hat aus dem Rückraum recht wenig bewirkt, uns über Außen aber richtig weh getan“, sagte Klostermann.

Die Umstellung habe gefruchtet, der ETB sei Stück für Stück näher herangekommen. Auch weil Torhüter Benjamin Müller zunehmend stärker gehalten habe. Vier Minuten vor dem Ende war die Truppe aus der Landesklasse bis auf ein Tor dran (31:30). Die Überraschung schien zum Greifen nahe. Klostermann: „In der Schlussphase haben wir leider zwei Gegenstöße verworfen, das hat uns wohl den Sieg gekostet.“

Rückenwind

Das gute Ergebnis dürfte dem ETB II dennoch Rückenwind für die bevorstehende Spielzeit geben. Am Sonntag gastiert zum Saison-Aufgalopp der SV Eintracht Wiefelstede ab 15 Uhr in der Elsflether Stadthalle. „Wir haben eine klasse Mannschaftsleistung geboten und uns nie aufgegeben. Das ist ein gutes Zeichen“, blickt Sascha Klostermann optimistisch auf die nächsten Aufgaben.

ETB II: Müller und Bielefeld im Tor; Pille (8/2), Rambau (8/3), Heinemann (5), Klostermann (5/2), Pape (4), Oberegger (3), Böck, Redeker, Mehrtens, Padlo, Horstmann im Feld.

Spielstationen: 3:3 (8.), 6:6 (14.), 9:9 (19.), 18:11 (30.), 22:16 (37.), 27:22 (47.), 31:30 (56.), 33:30 (59.), 34:33 (60.).

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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