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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Delegierte bestätigen Robert Schröder im Amt

23.11.2015

Stollhamm Robert Schröder bleibt Vorsitzender des Klootschießerverbands Oldenburg (KLVO). Die Delegierten bestätigten den 55-Jährigen aus Osterscheps jetzt in der Stollhammer Gaststätte „Huus an’n Siel“ während der Jahreshauptversammlung des Verbands im Amt.

Der bisherige Zweite Vorsitzende, Heiner Janßen, schied dagegen aus. Das hatte er bei seinem Amtsantritt vor zwei Jahren schon angedeutet. Er lobte den Vorsitzenden: „Robert ist eindeutig der Motor im Vorstand.“ Indes fand sich für Janßen kein Nachfolger. Dritter Vorsitzender bleibt Helmut Tetz, der Kreisvorsitzende der Friesischen Wehde. „Das nächste Mal müssen jüngere ran“, sagte der Grabsteder.

Der neue Geschäftsführer ist der alte: der Neuenburger Olaf Löhmannsröben. Als Spielleiter und Boßelligenwart bleiben Erich Kuhlmann und sein Sohn Timo aus Rastederberg dem Verband erhalten. Andre Kuhlmann aus Varel fungiert weiterhin als Boßelobmann.

Ein eingeschworenes Team sind die vier Bahnweiser: Eugen Böning aus Seefeld, Rudi Milbrandt aus Stollhamm, Claus Dörrbecker aus Blexen und Heiko Stindt aus Dangastermoor werden ihr Amt auch in Zukunft ausüben.

Großes Präsent

Edda Hemken aus Ihorst geht derweil im kommenden Jahr in den Ruhestand. Seit mehr als 25 Jahren ist sie für die Passstelle im Landesverband verantwortlich. Genau so lange ist sie als Schriftführerin im Landesverband Ammerland tätig. Schröder dankte ihr und überreichte ihr als Anerkennung ein großes Präsent. Auf eine Neubesetzung des Postens wurde verzichtet. Der Landesvorsitzende: „Die Passstelle sollte zentral im FKV gepflegt werden.“ Nach wie vor vakant ist die Position des Feldobmanns.

Derweil beschloss die Versammlung eine Änderung der Verbandshymne. In der Zeile „Sei freier Mannes Kraft Dein höchstes Gut“ ist das Wort ,Mannes’ durch das Wort ,Menschen’ ersetzt worden. Es gab zwei Enthaltungen und zwei Nein-Stimmen.

Unterdessen macht das Klootschießen dem KLVO große Sorgen. An den Wettkämpfen nehmen eigentlich nur die Kreisverbände Butjadingen und Stadland regelmäßig teil. Das Hauptmanko ist die geringe Zahl der fachkundigen Betreuer. Der Vorsitzende des Friesischen Klootschießer Verbands (FKV), Jan-Dirk Vogts, regte deshalb die Teilnahme an der Übungsleiter-Ausbildung mit dem speziellen Schwerpunkt „Friesensport“ an.

Diskussionen

Auch bei den Boßlern läuft nicht alles rund. Es machten wieder Diskussionen um die Verringerung der Mannschaftsstärke in der Altersklasse „Männer I“ die Runde. Die Teams werfen derzeit mit 16 Aktiven. „Das sind oft auch nur persönliche Befindlichkeiten“, meinte Vogts. „Wir verlieren durch weitere Reduzierungen wieder Boßler. Einheitliche Regeln sind im gesamten FKV zu tragen.“ Schröder kündigte an, dass man Gesprächskreise bilden werde, „um Strategien zu entwickeln, die sich mit dem Klootschießen und Boßeln befassen. Erfahrene Klootschießer sollen sich dabei einbringen.“

Gleichwohl: In einigen Kreisverbänden fehlt der Unterbau. Die Friesensportler müssen sich die Frage stellen, wie der Spielbetrieb attraktiv bleiben kann. „Wir müssen den jungen Leuten die sportliche Herausforderung bieten“, sagte Schröder. Obendrein sprachen sich mehrere Delegierte für die Wiedereinführung des Seniorennachmittags in Spohle aus. Er war jahrelang sehr beliebt.


     www.klv-oldenburg.de 
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