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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Starker TSV kassiert unglückliche Pleite

03.12.2018

Delmenhorst /Abbehausen Zündstoff hat es am Sonntag im Spiel der Fußball-Bezirksliga zwischen dem SV Baris Delmenhorst und dem TSV Abbehausen gegeben. Das glücklichere Ende hatten die Delmestädter auf ihrer Seite, denn sie gewannen ein wenig glücklich mit 3:2 (2:1)-Toren. Der TSV musste an der Delme gleich auf elf Akteure aus diversen Gründen verzichten und mit blauen Leibchen über dem Trikot spielen, weil die Unparteiischen schwarze Jerseys bevorzugten.

TSV-Trainer Frank Meyer zürnte nach dem Abpfiff wegen der Leistung des Unparteiischen: „Uns wurde in den Schlussminuten ein regulärer Treffer von Maik Müller unverständlicherweise aberkannt.“ Diese Aussage war richtig: Daniel Hämsen scheiterte nach einem Konter zunächst an Torhüter Ercan Vayvalako. Den Abklatscher drosch Maik Müller in die Maschen. Der Jubel währte wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nur kurz. Der TSV-Trainer war stocksauer: „Müller stand doch bei Hämsens Schuss klar hinter dem Ball.“

Der TSV schwächte sich zu allem Überfluss entscheidend selbst: Lennart Wohlrab (55.) trat übel gegen den Baris-Torjäger Devin Isik im Mittelfeld nach. Die Rote Karte war absolut korrekt. Meyer sah es mit Erstaunen: „Ich muss mit Lennart noch darüber reden, was ihm in dieser Szene durch den Kopf gegangen ist.“ Wohlrab hatte kurz zuvor noch einen Elfmeter verursacht, denn er foulte Sinan Uygun im Strafraum. Den Strafstoß drosch Mikael-Cihan Blümel in die dritte Etage.

Torchancen, die teils leichtfertig vergeben wurden, gab es reichlich. Sebastian Rabe traf gleich zweimal für Abbehausen, für die Gastgeber waren Sinan Uygun, Shewket Barakat Osef und Cumali Tuner erfolgreich.

Baris hätte schnell mit zwei Toren führen können. Es fehlte die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Der TSV zog mehr und mehr ein gutes Offensivspiel auf. Zunächst blieb aber auch bei den Grün-Gelben der Torerfolg aus, ehe Rabe endlich zum 1:0 traf.

„Bei uns stimmte die Zuordnung in der Schlussphase in einem schwierigen Spiel gegen einen kampfstarken Kontrahenten überhaupt nicht“, ärgerte sich Baris-Trainer Önder Caki. Obwohl die Gastgeber mehr als eine halbe Stunde in Überzahl spielten, öffneten sie die Abwehr.

Beim TSV rückte Kapitän Maik Müller nach dem 2:3-Rückstand als Antreiber in den Sturm. Sein Wille war beispielhaft: Per Kopf (87.) traf er nur die Latte, ehe kurz darauf sein Treffer keine Anerkennung fand. Wütend und enttäuscht trabte er nach Spielende in Richtung Kabine.

Klasse spielten beim TSV Daniel Hämsen und Bjarne Böger im Mittelfeld. Sie waren kaum vom Ball zu trennen und leiteten immer wieder gefährliche Angriffe ein. Rabe glänzte als zweifacher Torschütze, allerdings leistete er sich vorm zweiten Gegentreffer mit einem misslungenen Tunnelversuch einen überflüssigen Ballverlust, den die Heimelf bestrafte.  Das Spiel hatte mit einer Gedenkminute für das in der vergangenen Woche verstorbene Abbehauser Fußballidol Horst Rebmann begonnen.

Tore: 0:1 Rabe (30.), 1:1 Uygun (37.), 2:1 Barakat Özef (44.), 2:2 Rabe (51.), 3:2 Tuncer (82.).

TSV: Büsing - Buller, Wohlrab, Wickner (66. Böse), Müller, Kemper, Strauss (80. Bischoff), Schmid, Hämsen, Rabe (70. Marienfeld), Böger.

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