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Handball: Desolate erste Halbzeit kostet Stedingen Punkte

18.01.2016

Lemwerder /Verden Die Landesliga-Handballer der HSG Stedingen haben am Sonnabend ihre zehnte Saisonniederlage hinnehmen müssen. Sie verloren das Auswärtsspiel gegen den Tabellenneunten HSG Verden-Aller mit 37:39. Mit 6:20 Punkten belegt die Mannschaft aus Lemwerder den vorletzten Tabellenplatz – indes ist sie punktgleich mit dem Drittletzten HSG Schwanewede/Neuenkirchen II. Schlusslicht Bremen-Ost hat 5:19 Punkte auf dem Konto.

Stedingens Trainer Paul-Philipp Lapsien sprach von einer unnötigen Niederlage. „Verden-Aller war spielerisch nicht besser. Aber die Gastgeber haben von Beginn an alles in die Waagschale geschmissen. Das war eine reine Einstellungssache.“

Dabei hatte seine Mannschaft eigentlich einen guten Start erwischt: Sie ging mit 2:0 in Führung. Doch dann vergaben die Stedinger zwei Möglichkeiten – „und das Unheil nahm seinen Lauf“, sagte Lapsien. Den Gästen fehlte plötzlich jedwede Motivation. „Wir haben fahrig und halbherzig gespielt“, schimpfte Lapsien, dessen Spieler kaum noch einen Zweikampf gewannen. Die Abwehr sei löchrig gewesen, die Absprache untereinander mangelhaft. „Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen. Selbst eine Auszeit und einige Umstellungen haben nichts gebracht“, sagte Lapsien. Auch mit der 3:3-Deckung der Gastgeber sei seine Mannschaft überhaupt nicht klargekommen. Zu allem Überfluss bekam Torhüter Tobias Kranz keine Hand an den Ball. „Da war jeder Wurf ein Treffer“, murrte Lapsien. Zur Pause lag die HSG mit 16:24 zurück.

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Die desolate Vorstellung veranlasste den Trainer dazu, seiner Mannschaft in der Halbzeit eine ungewöhnliche Note zu geben. „Das war von allen eine Sechs Minus“, sagte Lapsien.

Seine Spieler reagierten auf die harsche Trainerkritik. Sie steigerten sich. Die HSG spielte fortan mit einer 6:0-Abwehr und fand endlich zu ihrem Spiel. „Die Kommunikation war besser, Tobias hat plötzlich gut gehalten, und im Angriff hatten wir den nötigen Zug zum Tor“, sagte Lapsien.

Die Folge: Stedingen holte Tor um Tor auf und hatte 90 Sekunden vor Schluss den Anschluss hergestellt (37:38). Die erste Möglichkeit zum Ausgleich verwarfen die Gäste, doch sie erkämpften sich den Ball zurück. Aber dann hatten sie riesiges Pech: Roman Prieb traf nur den Pfosten. Im Gegenzug warfen die Gastgeber das entscheidende Tor.

Zwar ärgerte sich Lapsien nach der Partie über die verlorenen Punkte. Aber die zweite Halbzeit hatte ihn dann doch ein wenig versöhnlich gestimmt. Er zollte seiner Mannschaft für ihre Leistungssteigerung Respekt. „Die Abwehr stand, und vorne waren wir gut.“

HSG: Kranz - Lawrentz (1), Prieb (5), Patrick, Scharp, Aumann (4/1), Rogoll (5), Nolte (5/1), Friese (3/2), Döhle (9), Schewerda (5).

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