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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Sportjugend: Diese Jugendlichen wollen sich engagieren

03.04.2014

Nordenham „Nach 50 Zeitstunden geschafft“, hieß es kürzlich in der Jugendherberge Nordenham. 16 Mitarbeiter aus neun Sportvereinen haben während eines dreiteiligen Lehrgangs der Sportjugend Wesermarsch die Jugendleiter-Ausbildung erfolgreich absolviert. Damit haben sie den Nachweis erbracht, dass sie pädagogisch und menschlich geeignet sind, Jugendliche zu betreuen.

„Das Engagement der Lehrgangsteilnehmer zeigt eine hohe Bereitschaft, sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit zu engagieren“, sagt Lehrgangsleiter Siegfried Gaida. Das Vorurteil, dass Jugendliche kein Interesse am Ehrenamt haben, werde damit widerlegt.

Die mehr als 60 Lehreinheiten von jeweils 45 Minuten absolvierten die Jugendlichen in der Jugendherberge, der Sporthalle Süd und dem Hallenbad Nord.

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Sie lernten, Kinder und Jugendliche selbstständig anzuleiten, Freizeiten zu planen, Gruppen zu führen sowie die eigene ehrenamtliche Tätigkeit zu reflektieren.

Lehrgangsleiter Siegfried Gaida und die Referentinnen Meike Günther und Kathleen Hönicke haben an drei Wochenenden den Teilnehmern wesentliche Bestandteile für eine qualitativ hochwertige, ehrenamtliche Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen vermittelt.

Versicherungsfragen

Wissenswertes zu den Themenbereichen pädagogische Grundlagen, Aufsichts- und Haftpflicht, Versicherung und Jugendschutzgesetz wurde vermittelt. Dazu gehörte auch das Problem Drogen im Sport – vor allem der Umgang Jugendlicher mit Rauchen und Trinken in der Öffentlichkeit.

Die Bedeutung von Kindeswohlgefährdung wurde erläutert. Meike Günther, Projektmitglied „Sexuelle Gewalt an Kindern“, diskutierte mit den Lehrgangsteilnehmern über Fragen sexueller Gewalt an Jungen und Mädchen. Dabei ging es auch um die Fragen, in welcher Beziehung ein Täter zu Kindern und Jugendlichen steht und welche unterschiedlichen Schritte unternommen werden müssen.

Auch diese Fragen wurden aufgegriffen: Was ist „in“ bei Kindern und Jugendlichen? Wie sieht der Alltag heute aus und welche Wünsche, Pläne, Ängste und Sorgen haben sie?

Wie Gruppen geleitet und interessante Angebote außerhalb des Trainings gestaltet werden können, waren Schwerpunkte der gesamten Ausbildung. Zudem ging es um die heutige Lebenswelt von Mädchen und Jungen.

Auch der Sport kam während dieser Ausbildung nicht zu kurz.

Wasserspiele

So ging es in der Sporthalle-Süd um „spielerisches“ Auf-/Abwärmen, Variationsmöglichkeiten von Spielen, Spielregeln, Tanzen unter fachkundiger Leitung einer Zumba-Instructorin, Akrobatik. Wasserspiele gab’s im Hallenbad-Nord.

Die Ausbildung haben mit Erfolg bestanden: Selina Alas, Leonie Brombach, Kea Gonschorek, Sarah Hemme, Sarah Meyer, Ann-Christin Rohlfs (SV Nordenham), Michel Brüers, Fryderyk Jäger (SV Brake), Insa Grimm, Nane Stoffers (KBV Waddens), Alena Hauske (TuS Tossens), Gabriele Lisse (DLRG-Ortsgruppe Brake), Svea Pargmann (Blexer TB), Jannik Reinelt (KBV Stollhamm), Katrin Simon (TV Schweewarden) und René Speckels (KBV Abbehausen).

Demnächst werden alle die begehrte Jugendleitercard erhalten, die auch ein Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit ist. Zunehmende Bedeutung hat die Bescheinigung auch bei Bewerbungen. Sie wird von Arbeitgebern positiv als Nachweis für den Erwerb sozialer Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit und Einfühlungsvermögen gewichtet.

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