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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Ein Laufwunder, ein fairer Keeper und reisefreudige Fans

21.08.2018

Es ist wie verhext: Wenn die in der 1. Kreisklasse Nord spielenden Fußballer des TuS Jaderberg ohne ihren Trainer Lutz Bruns in ein Punktspiel gehen, können sie einfach keine Zähler sammeln. Beispiele gefällig? In der vergangenen Saison verloren sie ohne Bruns gegen den TuS Obenstrohe II mit 0:4. Die Niederlage war gleichbedeutend mit einem herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg. Am vergangenen Freitag weilte Bruns im Urlaub auf einer wunderschönen Nordseeinsel. Von dort hatte er im Vorfeld des Derbys gegen den TuS Büppel mitgeteilt, dass diesmal alles anders sein werde. Der Trainer als Optimist. Indes: Die Jaderberger verloren das Spiel mit 2:3. Übrigens: Am kommenden Freitag empfangen sie den FC FW Zetel – Bruns wird zu dieser Zeit eine Stadt namens London erkunden. Aber das nur nebenbei...

Das erste Saisonspiel der Fußballer des SC Ovelgönne beim TV Metjendorf (2:2) war am Freitagabend in jeder Hinsicht bemerkenswert: Zunächst sorgte die Videobotschaft Dimo Waches für Gänsehaut bei den Spielern, ehe sich nach dem frühen 0:2-Rückstand Ernüchterung breitmachte. Aber dann schoss Paul Hemken ein Tor mit Seltenheitswert. Selbst die Fans der Gastgeber am Metjendorfer Bratwurststand vergaßen angesichts der Schönheit dieses Treffers für einen Moment das Kauen. SCO-Coach Wilhelm Schiwy stürmte währenddessen jubelnd aufs Feld. „Geil, Paul! Geil!“ Und wer immer schon mal nach einer alternativen Form dieses Wörtchens gesucht hat, dem bot Schiwy wenig später eine interessante Variante: „Geilomat“, rief er entzückt, nachdem Luca Stephan zum 2:2 abgestaubt hatte. Ganz nach dem Prinzip Zuckerbrot und Peitsche richtete er Bruchteile einer Sekunde später klare Worte an Marcel Ebert, der zunächst frei am Metjendorfer Torwart gescheitert war. „Marcel, den musst du machen“, sagte Schiwy.

SCO-Clubchef Klaus Schermer freute sich, dass zahlreiche Ovelgönner ins Ammerland gereist waren. „Ich hatte schon damit gerechnet, dass ich mit meiner Frau hier alleine an der Bande stehen werde“, sagte er. „Aber vielleicht müssen wir darüber nachdenken, auch mal einen Bus zu einem Auswärtsspiel einzusetzen.“

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Fußballerin Jule Hedemann erhielt von ihrem Trainer Daniel Behrens am Sonntag die Bestnote. Sie hatte das Oberliga-Team des TSV Abbehausen mit einer herausragenden Leistung zum 4:0-Auswärtssieg gegen den SV Suddendorf geführt. Wohlgemerkt: Sie spielt ihre erste Saison im Erwachsenenbereich. Doch das ist dem Wirbelwind aus der Wesermarsch offensichtlich schnuppe. Nach den Worten ihres Trainers musste ihre Gegenspielerin schon nach einer halben Stunde„völlig entkräftet“ ausgewechselt werden. Sie sei der Laufleistung der jungen Abbehauserin einfach nicht gewachsen gewesen. „Ich habe eigentlich gedacht, dass so etwas nur in den unteren Klassen vorkommt“, sagte Behrens. Jule habe ihr Talent wohl vom Vater geerbt, mutmaßte er. Michael Hedemann war ein technisch beschlagener Offensivspieler des 1. FC Nordenham, der mit seinen Dribblings unter anderem auch den Abwehrreihen in der Landesliga gehörig auf die Nerven gegangen war.

Nach dem Kreisliga-Derby zwischen dem 1. FC Nordenham und dem ESV Nordenham, das vor der stattlichen Kulisse von rund 250 Zuschauern stattfand, erwies sich ESV-Keeper Mike Strahlmann als ausgewiesener Sportsmann. Nach dem 4:2-Erfolg seiner Mannschaft tanzte er nicht etwa mit seinen Mitspielern im Kreis, sondern machte sich auf zu Jonas Bischoff. Der FCN-Torhüter war an mindestens drei Gegentoren nicht ganz unschuldig und erhielt von Strahlmann Trost. „Ich habe ihm gesagt, dass es einfach nur ein einziges Spiel war“, erzählte Strahlmann. „Ich bin 36 Jahre alt und habe als Torwart schon so viele schlechte Spiele abgeliefert. Aber das Leben hängt nicht von einem Fußballspiel ab.“

Beim Heimspiel des Fußball-Landesligisten SV Brake gegen den SV Vorwärts Nordhorn (3:2) hatte sich am Sonntag ein in der Wesermarsch altbekannter Trainer unters Volk gemischt. Die NWZ erspähte Hans-Jürgen Immerthal, ehemaliger Coach des TSV Abbehausen und jetzt beim Bezirksligisten GVO Oldenburg tätig. Der NWZ-Reporter war ein wenig überrascht, weil Brake ja gar nicht mit GVO in einer Liga spielt, und ließ sich zu der unschuldigen Frage hinreißen, was es denn zu spionieren gebe. „Wenn du gut informiert wärst, wüsstest du, dass wir in der nächsten Runde des Bezirkspokals gegen Brake spielen“, sagte Immerthal. Das war dem NWZ-Reporter in diesem Moment schlichtweg entfallen. Welche Erkenntnisse er gewonnen hatte, wollte Immerthal aber nicht verraten.

Was auch Immerthal wahrgenommen haben dürfte, ist, dass der SV Brake eine neue Attraktion in seinem Stadion zu bieten hat. Seit diesem Wochenende werden die Zuschauer von einer elektronischen Anzeigetafel über den Spielstand und die Spielzeit auf dem Laufenden gehalten. „Sie wurde von unserem Sponsor finanziert“, sagte Thade Daniel aus dem Braker Vorstand. Damit nicht genug: Als nächstes solle eine neue Lautsprecheranlage installiert werden.

Die Fußballer der SG Wangerland/Tettens haderten im Vorfeld der Kreisliga-Partie gegen SR Esenshamm mit dem Spielplan. „Schade, dass wir jetzt schon gegen Esenshamm spielen, denn sie sind fast immer nur dann stark, wenn sie noch oben mitspielen“, sagte Trainer Thorsten Rüger. Ob das der Wahrheit entspricht oder eine subjektive Wahrnehmung ist, sei mal dahingestellt. Fakt ist: Esenshamm gewann mit 4:1.

Schiedsrichter Niklas Grönitz (VfL Edewecht) rieb sich ein wenig verwundert die Augen, als er in der NWZ den Bericht zur 0:1-Niederlage der A-Jugendlichen des SV Brake im Bezirkspokalspiel beim TuS Heidkrug las. Brakes Trainer Lars Bechstein hatte moniert, dass Grönitz nur zwei Minuten habe nachspielen lassen, obwohl er eine sechsminütige Spielzeit angezeigt hatte. Grönitz widerspricht. „Ich habe genau 6:10 Minuten nachspielen lassen“, sagt er. Bemerkenswert: Beide nehmen für sich in Anspruch, die Zeit genau gestoppt zu haben.

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