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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Gründungsversammlung: Nordbad-Verein startet mit 20 Mitgliedern

21.03.2018

Einswarden Die Förderung und Unterstützung des Betriebs und des Erhalts der Schwimmstätte im Einswarder Schul- und Sportzentrum Luisenhof für die Bevölkerung sowie für die Sport- und Gesundheitsvereine in der nördlichen Wesermarsch sind die per Satzung festgelegten Zwecke des neuen Fördervereins Hallenbad Nord. Er wurde am Montagabend im zweiten Anlauf von rund 20 Gründungsmitgliedern im Einswarder Mehrzweckhaus aus der Taufe gehoben. Zum Vorsitzenden wählte die Gründungsversammlung den 44-jährigen Juristen Thorsten Bahnemann aus Nordenham.

Einen ersten Versuch hatte es auf Initiative der beiden CDU-Stadtratsmitglieder Annegret Conrady (Blexen) und Dr. Tilman Kaethner (Einswarden) bereits im November vergangenen Jahres gegeben. Die Gründung musste jedoch verschoben werden, weil sich keine Kandidaten für die Vorstandsämter fanden. Das sah am Montagabend anders aus.

Vorstand komplett

Neben Thorsten Bahnemann, dessen zwei Kinder im Hallenbad Nord das Schwimmen lernen und der bereits Erfahrungen mit der Vereinsgründung und -arbeit im Rheinland gesammelt hat, wollen sich Yvonne Neumann und Hartmut Schellstede als stellvertretende Vorsitzende sowie Sandra Grawunder als Kassenwartin im Vorstand des Fördervereins für das Nordbad engagieren. Alle wurden einstimmig gewählt.

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Beratend unterstützt wird der Vorstand insbesondere bei seinen Kontakten zur Stadt- und Kreisverwaltung von einem aus maximal acht Mitgliedern bestehenden Beirat. Sie werden zwar vom Vorstand vorgeschlagen, ihre Wahl obliegt jedoch der Mitgliederversammlung des Fördervereins.

Eine Diskussion um die Besetzung des Beirats löste in der Gründungsversammlung die Bereitschaft von gleich fünf Stadtratsmitgliedern aus, sich in den Beirat wählen zu lassen.

Es bestand jedoch Einigkeit, dass der Beirat nicht von Politikern dominiert werden soll. So wurden auf Vorschlag von Thorsten Bahnemann nur vier Politiker in das Gremium gewählt. Es sind Tilman Kaethner (CDU), Claudia Freese (SPD), Mario Kauschmann (Grüne) und Mustafa Sahin (Wählerinitiative). Der Lehrer Mario Kauschmann will im Beirat auch die Oberschule am Luisenhof vertreten.

Mustafa Sahin wird als Vertreter der WIN dem Beirat angehören, weil die Wählerinitiative, die sich nach Aussagen ihres Fraktionsvorsitzenden Joachim Gorges seit 2006 für den Erhalt des Nordbades einsetzt, dem Förderverein als juristische Person (Verein) beigetreten ist. Ob auch die anderen Parteien dem Förderverein beitreten, blieb offen. Ihre Vertreter im Beirat vollzogen den Beitritt zum Förderverein als natürliche Personen.

Die anderen vier Plätze im Beirat sollen Vertreter der Nutzervereine des Hallenbades Nord einnehmen. Für die DLRG-Ortsgruppe Butjadingen, Gründungsmitglied des Fördervereins, ist es der Vorsitzende Reiner Przyklang. Der Blexer Turnerbund, ebenfalls Teilnehmer der Gründungsversammlung, wird noch einen Vertreter benennen. Diese und die Möglichkeit des Beitritts werden auch dem SV Nordenham und dem Kneippverein gegeben, die am Montagabend nicht vertreten waren.

Der Einladung von Tilman Kaethner und Annegret Conrady zur Gründungsversammlung waren rund 30 Bürger und Vertreter von Parteien und Vereinen gefolgt, darunter auch Butjadingens Bürgermeisterin Ina Korter. Mit der Gründung des Fördervereins gehe es nicht darum, die Trägerschaft über das Hallenbad zu übernehmen. Auch werde der Förderverein nicht die auf 1,6 Millionen Euro veranschlagten Kosten für die Sanierung des Bades aufbringen können, machte Tilman Kaethner deutlich.

Spenden sammeln

„Wir wollen aber zeigen, dass uns das Nordbad viel wert ist und wir bereit sind, uns dafür zu engagieren“, sagte der Einswarder CDU-Ratsherr. Zudem habe ein Förderverein die Möglichkeit, Gelder von Stiftungen und Spendern einzuwerben. Das könne die Stadt Nordenham nicht. Diese Aussage ergänzte Claudia Freese mit dem Vorschlag, Sponsoren und Paten für die Sanierung der maroden Umkleidekabinen zu suchen. Der Jahresmitgliedsbeitrag wurde von der Gründungsversammlung auf zwölf Euro festgesetzt.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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