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Fußball: Einzelgespräche zahlen sich aus

11.12.2015

Brake „Wir können an einem Nichtabstiegsplatz schnuppern, wenn wir die drei Zähler gegen den SV Holthausen/Biene einfahren“, sagt Gerold Steindor. Der Trainer der Landesligafußballer des SV Brake ist vor dem Heimspiel am Sonnabend, 12. Dezember (14 Uhr, Stadion Bahnhofstraße), voller Hoffnung. Zudem scheint die Farbe Blau für Brake momentan ein Glücksbringer zu sein. Bei den Siegen gegen Dinklage (2:1) und Lohne (3:2) trat der Kontrahent jeweils in Blau an. Auch Holthausen/Biene läuft in blauen Trikots auf.

Keineswegs muss Brake sich jedoch auf irgendwelche übernatürlichen Kräfte verlassen. Der Sieg gegen Lohne war hochverdient, da die Mannschaft mit Homogenität überzeugte und sich die Mehrzahl an klaren Tormöglichkeiten erspielte. „Lohne ist ein Meisterschaftsfavorit, da sind die drei Punkte natürlich gut für unser Selbstvertrauen“, sagt Steindor. Der Coach verweist darauf, dass sich ein Team mit hoher Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und taktischer Disziplin selbst puschen kann. So entstehe ein Wir-Gefühl, das bekanntlich Berge versetzen kann.

Großer Trainingsfleiß

Steindor lobt mittlerweile den Trainingsfleiß seiner Spieler: „Nach der Niederlage in Wildeshausen haben wir uns ausgesprochen. Jeder hat eingesehen, dass ohne den nötigen Trainingseifer der Klassenerhalt nicht zu schaffen ist.“ Um ihr großes Ziel, den Nichtabstieg zu erreichen, müssen die Braker zwar eine Herkules-Aufgabe verrichten, aber das Ziel rückt von Spieltag zu Spieltag näher, wenn alle Spieler die Vorgaben beherzigen. „Dafür muss aber jeder einzelne Akteur stets 100 Prozent geben“, sagt Steindor.

Viele Einzelgespräche hat er unter anderem mit Christian Hillje geführt, der auf der Zehner-Position langsam sein spielerisches Können wieder abruft: „Er darf sich defensiv nicht auf die Höhe der Secher fallen lassen“, sagt Steindor. Gegen Lohne war Hillje schon wieder der Taktgeber im Mittelfeld und fütterte seine Mitspieler mit Vorlagen.

Außerdem waren sich die Braker Spitzen Christopher Nickel und Maik Nirwing für keinen Weg zu schade. Mit großer Laufarbeit störten sie die Lohner schon früh am Spielaufbau. Steindor lobt auch die Kommunikation im Spiel: „Der Hintermann muss den Vordermann anfeuern.“ Gerade Spielführer Julian Lachnitt ist dafür ein leuchtendes Beispiel.

Bei aller Freude über die drei Punkte gegen Lohne gilt nun die Konzentration der Aufgabe gegen die Emsländer. Begegnungen gegen den SV Holthausen-Biene verlaufen zumeist torreich. In der vergangenen Saison gewann Biene mit 4:3 in Brake. Der SVB entschied dagegen das Rückspiel im Lingener Vorort mit 4:2 für sich.

Gegentore

Der Braker Coach will mit einer guten Ordnung in der Defensive Gegentore vermeiden. Christian Bruns als Fußballobmann vom SV Holthausen/Biene sieht Ähnlichkeiten mit seiner eigenen Mannschaft: „Da stehen jetzt zwei Trainer an der Seite, die ohne Gegentor bleiben wollen.“ Den Braker Sieg gegen BW Lohne hat Bienes Trainer Ulrich Manemann, der selbst einer der spektakulärsten Offensivspieler in der Landesliga überhaupt war, beobachtet. „Wir wissen genau, dass uns eine schwere Aufgabe erwartet“, spricht Christian Bruns mit Respekt von Brake. Aber Biene möchte die drei Punkte mitnehmen. „Damit wäre die Stimmung auf unserer Weihnachtsfeier am Abend besser“, sagt Bruns.

Der SV Holthausen/Biene war witterungsbedingt drei Wochen nicht im Einsatz. Ein Testspiel am vergangenen Wochenende gewann Biene gegen den Bezirksligisten Eintracht Nordhorn mit 1:0. „Dabei kamen auch viele Spieler aus dem zweiten Glied oder Rekonvaleszenten zum Einsatz“, sagt Bruns. Den Kunstrasen sehen die Emsländer nicht als Nachteil, weil die Stadt Lingen mittlerweile einen Kunstrasenplatz gebaut hat, den alle Vereine der Stadt nutzen können. Manemann kann personell aus dem Vollen schöpfen. Die letzten Ergebnisse von Biene in der Liga vor der Zwangspause waren weniger erfolgreich. Gegen Melle und Bad Rothenfelde konnte nicht gewonnen werden. Momentan hat Biene 19 Zähler auf dem Konto. Brake könnte sich bei einem Sieg bis auf drei Zähler an den Gast heranrobben.

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