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Turbulenter Spaß unter dem Ellwürder Pfingstbaum

12.06.2019

Ellwürden Die Ellwürder und ihre Gäste genießen ihr Pfingstfest – und es ist bei ihrem Bürgerverein seit Jahren Usus, das Fest im Doppeldorf gleich an zwei Tagen ausgiebig zu feiern. Während am Pfingstsamstag nach alter Väter Sitte der Pfingstbaum mit Muskelkraft geschultert, getragen, schließlich auf dem Ellwürder Spielplatz gesetzt und nach getaner Arbeit am Abend dann im und vor dem Festzelt gemütlich bei einem kleinen Umtrunk zusammengesessen und geklönt wurde, startete der Pfingstsonntag mit dem traditionellen Zeltgottesdienst. Natürlich fehlten hier zur Predigt von Pfarrer Matthias Kaffka auch die vertrauten Kirchenglocken nicht – abgespielt vom Band.

Kaum war der letzte Schlag verklungen, sammelten sich auch schon die Mannschaften zu den beliebten Pfingst-Jux-Spielen. Vier Teams à sechs Spieler unter den Fantasienamen „Vincent“, „Voll’n Helm“, „Hooligans“ und „Sechs Promille“ traten gegeneinander an, während das Publikum beim zünftigen Frühschoppen saß und die jeweiligen Favoriten von den Festzeltgarnituren aus anfeuerte.

Von den Akteuren waren Geschicklichkeit und Körperbeherrschung ebenso gefordert wie Tempo, Teamgeist und Findigkeit. Da ging es beispielsweise darum, auf dem Kopf möglichst viele Bierdeckel durch einen Hindernisparcours zu tragen oder, Seite an Seite auf einer Festzeltbank, mit nackten Füßen Plastikflaschen von einem Getränkekasten in den nächsten zu baggern.

In der Sonntagsmaler-Runde mussten Begriffe wie Affentheater und Achselschweiß stumm skizziert und von den Mitspielern möglichst schnell erraten werden.

Turbulent und feucht wurde es schließlich, als mit Gießkannen, die an Seilen um die Schultern hingen, wippend Wasser in Eimer gefüllt werden sollte. Mit 380 Punkten siegte nach anderthalb Stunden in der Endwertung knapp das Team Voll’n Helm. Die erfolgreichen Titelverteidiger kamen vor den Hooligans (360), Vincent (280) und Sechs Promille (120) auf Platz eins. Die Spiele hatten sich Ilka Wiemers und Rolf Allmers ausgedacht.

Bevor die Spielleiter Heinrich Schröder und Norbert Hartfil alle Teilnehmer zur Siegerehrung nach vorne baten, ließen sich die Akteure und Zuschauer – auch das ist bei den Ellwürdern am Pfingstsonntag Tradition – die Erbsensuppe aus dem Riesenkessel schmecken.

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