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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Elsfletherinnen bejubeln Heimsieg

14.11.2019

Elsfleth Die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB haben unmittelbar nach ihrem ersten Auswärtssieg auch ihren ersten Heimsieg gefeiert. Am Dienstag besiegten sie die HG Bremerhaven mit 31:29 (16:16). Damit sind sie gerüstet für das Heimspiel am Samstag (17 Uhr) gegen den Tabellenführer ATSV Habenhausen.

„Das war zwar kein schönes Spiel. Aber der Sieg war sehr wichtig“, sagte der Elsflether Trainer Sascha Klostermann. Letztlich habe der größere Siegeswille in der Schlussphase den Ausschlag gegeben. In der 52. Minute hatte der ETB schließlich noch mit 24:27 zurückgelegen. Gleichwohl stellte er klar: „Wir haben nicht das abgerufen, was wir in den Spielen zuvor gezeigt haben.“ Zwischenzeitlich sei er sehr verärgert gewesen.

Dass dem Elsflether Spiel der nötige Schwung fehlte, konnte Klostermann nachvollziehen. Die Partie des vergangenen Samstags steckte seinen Spielerinnen noch in den Knochen. „Sie hatten schweren Beine. Wir konnten nicht wie gewohnt aufs Tempo drücken. Aber da mache ich den Spielerinnen keinen Vorwurf.“ Dennoch ärgerte er sich über eine vergleichsweise schwache Chancenverwertung. Auch die Abwehrarbeit ließ zu wünschen übrig. „Wenn das Spiel normal läuft, werfen wir 40 Tore und kassieren nur 25“, sagte Klostermann. „Aber wir haben uns dem Gegner angepasst.“

Allerdings war er auf die Gäste gar nicht gut zu sprechen. Er habe mehrere unfaire Aktionen der Bremerhavenerinnen gesehen. „Das geht gar nicht.“ Erschwerend hinzu kam, dass den Schiedsrichtern laut Klostermann die klare Linie fehlte. „Die Spielerinnen konnten sich nur sehr schwer auf die Schiedsrichter einstellen.“ Dennoch fuhren die Elsfletherinnen die Punkte ein – unter anderem auch, weil sie ihre sieben Siebenmeter verwandelten. Die waren in der Mehrzahl von Julia Keil herausgeholt worden. Für ihren Mut, immer wieder die Eins-gegen-eins-Situationen zu suchen, bekam sie deshalb auch ein dickes Trainerlob.

Klostermann blickt optimistisch auf das Spiel am Samstag voraus. „Die beiden Siege waren ein Befreiungsschlag. Sie sollten uns Mut machen. In der Liga liegen alle eng beieinander. Auch am Samstag sind zwei Punkte machbar.“ Doch dazu müsse sich die Abwehrarbeit des Teams verbessern. Zugleich hofft er, dass sich die Torhüterinnen steigern. „Das ist eine reine Kopfsache. Unsere Torhüterinnen zählen schließlich zu den stärksten der Liga.“

ETB: Katharina-Luisa Hennig, Anika Driesner, Ruth Nowack (6), Shelby-Thessa Lameyer (1), Marie Lübben, Nina Grunemeyer, Julia Keil (3), Charlotte Sommer (8/2), Laura-Sophie Lissewski (11/5), Pauline Timmermann, Wiebke Richter (2).

Stationen: 2:4 (9.), 4:4 (10.), 8:8 (17.), 11:9 (20.), 13:14 (25.), 16:16 (HZ.), 20:20 (40.), 22:25 (47.), 26:28 (56.), 31:29 (60.).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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