• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Kontakt
  • Werben
NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

ETB verliert kampfbetontes Auftaktspiel

04.09.2017

Elsfleth Wenig Tore, aber umso mehr Spannung hatte der Auftaktspiel der neuen Handball-Oberliga-Saison in der Elsflether Stadthalle zu bieten. Der heimische Elsflether TB unterlag dabei am Samstag dem VfL Edewecht nach hartem Kampf mit 16:18 (11:8). Garant für den Gästesieg war VfL-Keeper Finn-Luca Schwagereit, der im zweiten Durchgang nur noch fünf Gegentore zuließ.

„Dass es schwer ist, in Elsfleth Tore zu werfen, war uns klar“, sagte Edewechts neuer Trainer Tobias Weihrauch, der den zum Frauen-Bundesligisten VfL Oldenburg abgewanderten Niels Bötel als Coach ablöste. Zunächst versuchten es die Ammerländer hauptsächlich über den Kreis. Manchmal mit Erfolg, aber so viel Zählbares kam dabei auch nicht heraus. Auch die Elsflether taten sich mit dem Torewerfen schwer. Erst zwei Überzahlspiele nutzten die Hausherren, um mit 4:2 in Führung zu gehen.

Die Partie war geprägt von zwei hart zupackenden Abwehrreihen. Alleine in der 1. Halbzeit gab es sieben Zeitstrafen – fünf davon für Edewecht. Unfair wurde es aber nie. Den 11:8-Pausenvorsprung verdienten sich die Elsflether, weil sie flinker auf den Beinen wirkten.

Die Führung war im zweiten Abschnitt schnell futsch. Die Edewechter brannten im Angriff zwar kein Feuerwerk ab. Aber die jetzt etwas offensiver agierende Deckung zwang die Gastgeber immer wieder zu leichten technischen Fehlern. Eine Viertelstunde vor dem Ende war beim Stand von 13:13 wieder alles auf Null gestellt.

Der VfL legte dann sogar ein 15:13 vor. Davon erholten sich die Elsflether nicht mehr. Sie fanden im Angriff keine Lösungen.

Nur zwei Rückraumfackeln von Philipp Bolte hielten den ETB noch im Spiel, aber die Ammerländer gaben ihre Führung nicht mehr her. In der Schlussminute machte Sven Ahlers mit seinem fünften Treffer zum 18:16 den Deckel drauf.

„Unsere Angriffsleistung war einfach zu schlecht“, sagte ETB-Trainer Ulrich Adami. Vor allem in der 2. Halbzeit habe es vorne kaum noch zwingende Aktionen gegeben. Die Abwehr mit einem überragenden Torhüter Marcel Völkers im Kasten habe ihre Sache aber gut gemacht.

Das Fazit von Weihrauch fiel ähnlich aus. „Es war ein sehr zerfahrenes Spiel. Wir haben nur gewonnen, weil Abwehr und Torwart einen guten Job gemacht haben“, meinte er. Die Angriffsleitung sei aber eher mau gewesen.

ETB: Völkers, Danielzik – Zindler (4), Pape (3), Bolte (3), Santen (3/1), Oberegger (2), B. Rußler (1), van Dreumel, Pille, Wille.

VfL: Jürgens, Schwagereit, Gasiorowski – Linda (6/4), Ahlers (5), Silz (2), Kamp (2), Bitter (2), Schildknecht (1), Steusloff, Remmers, Ritter, Meyer.

Spielstationen: 0:2 (5.), 4:2 (12.), 7:4 (19.), 8:7 (24.), 11:8 (30.), 12:10 (34.), 13:13 (45.), 13:15 (50.), 15:16 (57.), 16:18 (60.).