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ETB will Spitzenreiter Altjührden ärgern

13.01.2018

Elsfleth Zu Beginn des Jahres 2018 erwarten die Oberliga-Handballer des Elsflether TB einen Gegner, der es in sich hat. Am Sonntag gibt sich um 15 Uhr niemand Geringerer als der Spitzenreiter SG VTB Altjührden die Ehre in der Stadthalle. So stark der ETB zu Hause auch ist: Er muss schon einen sehr guten Tag erwischen, um den Friesen eins auswischen zu können.

Die Altjührder waren im vergangenen Sommer aus der Dritten Liga abgestiegen und haben sich neu aufgestellt. Anfangs mussten sie sich erst finden, gewannen aber trotzdem ihre Spiele – wenn auch manchmal nur knapp.

„Altjührden hat eine starke Mannschaft zusammen, und die Deckung ist top“, weiß ETB-Trainer Ulrich Adami. Die bisher gute Saison hat die Altjührder Verantwortlichen selbst überrascht. Mittlerweile liebäugeln sie gar mit dem direkten Wiederaufstieg und haben die ersten Weichen für die Dritte Liga bereits gestellt. Die Verträge mit dem Trainergespann Ivo Warnecke und Ralf Koring wurden bereits verlängert. Auch einige Stammkräfte hat die SG über den kommenden Sommer hinaus an sich gebunden.

Erst eine Niederlage kassierten die Gäste in dieser Saison – ein 24:27 beim Zweiten VfL Edewecht. In die Winterpause verabschiedete sich Altjührden mit einem 28:13-Heimsieg gegen den Dritten HSG Barnstorf/Diepholz. „Dieses Ergebnis war schon angsteinflößend“, sagt Adami.

Es gibt allerdings auch einige Punkte, die für die Gastgeber sprechen. Die bisher letzten vier Heimspiele gewann der ETB, nur zum Saisonauftakt kassierte er eine knappe 16:18-Niederlage gegen Edewecht. „Auch Altjührden muss erstmal in Elsfleth gewinnen“, kündigt Adami einen harten Kampf an. Außerdem wird die Halle wohl ziemlich voll sein.

Nicht nur, dass die Gäste wahrscheinlich zahlreiche Zuschauer mitbringen werden – am Sonntag veranstaltet der ETB zudem einen Familientag, der ganz im Zeichen der Jugendmannschaften steht.

Auch personell kann Elsfleths Coach Adami nicht klagen. „Wir sind vollständig“, sagt er.

Taktische Raffinessen plant er nicht. „Wir gehen das Spiel ganz normal an – wie Karl der Nackte“, sagt Adami. Angst hat er vor dem großen Namen nicht: „Für uns ist das ein einfaches Spiel. Wenn wir verlieren, ist es normal. Alles andere ist Zubrot.“

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