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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Saisonauftakt ohne Sommer-Schwestern

20.09.2019

Elsfleth Das Duell der Schwestern fällt leider aus: Wenn die Handballerinnen des Elsflether TB am Sonntagnachmittag zu ihrer Saisonpremiere in der Landesliga Bremen Komet Arsten empfangen, kommt es nicht zum mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen zwischen Charlotte und Franziska Sommer. Charlotte, Rückraumspielerin und Kopf der Elsflether Mannschaft, und ihre Schwester Franziska, die im Frühjahr vom ETB nach Arsten gewechselt ist, befinden sich im gemeinsamen Urlaub. Statt sich im Schweiße ihres Angesichts zu duellieren, genießen die „Sommer-Schwestern“ Sonne, Strand und Cocktails. Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr in der Elsflether Stadthalle.

Für ETB-Trainer Sascha Klostermann und seine Schützlinge endet am Sonntag eine extrem lange Vorbereitung. Anfang Juli hatte der Coach das erste Mal zum Training gebeten. „Wir haben in den zweieinhalb Monaten gut gearbeitet, die Beteiligung der Spielerinnen war vorbildlich“, lobt Klostermann. Konditions- und Krafttraining hätten anfangs noch sehr im Fokus gestanden, mittlerweile seien zwei von drei Einheiten pro Woche aber von spielerischen Momenten geprägt. „Wir haben unseren Rhythmus gefunden. Zuletzt haben wir an der Feinjustierung gearbeitet“, sagt der Trainer.

Klostermann geht in sein zweites Jahr als Verantwortlicher der Frauen. Die bisherige Zeit sei lehrreich gewesen, sagt er, das Verhältnis zum Team sei tadellos. Dennoch muss sich Klostermann auf neue Situationen einstellen. Nicht genug, dass Elsfleth künftig im Bremer Verband mitspielen wird, auch der Kader hat sich gravierend verändert. Sieben Abgänge musste der ETB aus verschiedenen Gründen verkraften: Leonie Rickels, Marieke Schouten, Ulrike Meier, Lynn Hauptfleisch, Talea Lösekann, Fenna van Dreumel und Franziska Sommer verließen den Verein. „Das ist schon ein personeller Aderlass“, sagt Klostermann, „aber wir werden uns nicht entmutigen lassen.“

Der aktuelle Kader sei quantitativ dünn besetzt, so der Coach, besteche aber durch seine Ausgeglichenheit und Teamfähigkeit. Im Tor bewegen sich Anika Driesner und Katharina Hennig auf Augenhöhe. „Die Tagesform entscheidet“, sagt Klostermann, der als ehemaliger Torhüter wichtige Tipps geben wird. Auf den Außenpositionen sind Marie Lübben links und Ruth Nowack, die mindestens bis Weihnachten zum Kader zählen wird, auf der rechten Seite gesetzt. Die eifrigen B-Jugendlichen Nina Grunemeyer und Pauline Timmermann stehen als Alternativen bereit.

Am Kreis vertraut Klostermann Shelby Lameyer. „Wir arbeiten schon lange zusammen, auch im Trainerstab des Vereins. Sie ist eine absolute Führungskraft“, lobt Klostermann. In Abwesenheit von Charlotte Sommer werden im Rückraum gleich vier Spielerinnen gemeinsam die Verantwortung schultern müssen: Laura Lissewski, Rieke Wiese, Wiebke Richter und Julia Keil. „Alle vier können es, das weiß ich, sie müssen es sich nur zutrauen“, sagt Klostermann.

Komet Arsten startete vor zwei Wochen mit großen Ambitionen in die Saison. Auf der Trainerbank sitzt seit dieser Spielzeit Harald Logemann. „Ich wurde herzlich aufgenommen, alle ziehen an einem Strang“, freute er sich bei Ankunft in Arsten. Auch im Kader rüstete der Tabellendritte aus dem Vorjahr nach. Neben Franziska Sommer schlossen sich Anna-Lena Lampe, Jennifer Meierhöfer und Christin Lange dem Bremer Verein an. „Franzi hat sich für diesen Schritt entschieden. Das müssen wir akzeptieren“, meint Sascha Klostermann.

Nach zwei Begegnungen in der neuen Saison hat Arsten die Realität bereits ein wenig eingeholt. Nach einem verpatzten Auftakt bei der HG Bremerhaven (28:32) lief es für die Logemann-Schützlinge auch bei der Heimpremiere vor einer Woche gegen den TSV Altenwalde (23:29) nicht viel besser. Der Trainer hadert bisher allen voran mit der dürftigen Chancenverwertung seines Teams. Mit 0:4-Punkten und minus zehn Toren ziert Arsten aktuell das Tabellenende der Landesliga Bremen.

Gegen Bremerhaven war es die verkorkste Anfangsphase (5:11, 15. Minute), die die spätere Niederlage verursacht hatte. Arsten bewies zwar Nehmer-Qualitäten und glich acht Minuten vor dem Ende zum 25:25 aus, doch die Aufholjagd hatte zu viel Kraft gekostet.

Gegen Altenwalde begegneten sich bis zum 11:11 zwei Teams auf Augenhöhe, ehe Arsten zwischen der 28. und 37. Spielminute sechs Treffer in Folge kassierte (11:17). Auch hier keimte beim 22:24 (55.) noch einmal Hoffnung auf.

Sascha Klostermann: „Komet hat in beiden Spielen kurze Schwächephasen gezeigt, ansonsten aber mitgehalten. Wir dürfen sie keinesfalls unterschätzen.“ Am Sonntag sei im Angriff vor allem Geduld gefragt. Es käme darauf an, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Hinten müsse der ETB kompakt auftreten. Der ETB sollte Ilka Brockhoff im Auge behalten. Arstens Kreisläuferin hat in beiden Spielen acht Treffer erzielt – damit ist sie die Nummer zwei in der Torschützenliste.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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