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Schicksalsschläge verunsichern den ETB

09.09.2019

Elsfleth Furios in die neue Saison gestartet, eine Halbzeit lang den Favoriten geärgert, am Ende aber hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Die Handballer des Elsflether TB verloren am Sonntagabend ihren Oberliga-Saisonauftakt gegen die SG VTB/Altjührden mit 17:23 (11:11). Florian Doormann war dennoch alles andere als unzufrieden. „Wir haben uns heute achtbar geschlagen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, sagte der Elsflether Spielertrainer nach dem Abpfiff.

Sein Gegenüber, VTB-Trainer Christian Schmalz, zeigte sich sichtlich erleichtert. „Das Spiel ist zunächst komplett an uns vorbeigegangen. Ich bin froh, dass wir uns mit zunehmender Spieldauer gesteigert haben“, so Schmalz. Der Absteiger aus der 3. Liga hat sich für die neue Saison hohe Ziele gesteckt, bleibt dabei aber zurückhaltend: „Wir werden sehen, wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt“, sagte Schmalz bescheiden.

Dass Altjührden in den ersten Minuten überhaupt nicht zum Zuge kam, hatte mehrere Gründe. Der ETB, der mit Bela Rußler, Markus Zindler und Florian Doormann im Rückraum, Chris Santen und Fynn Oberegger über die Außenpositionen und Malte Jansen am Kreis in die neue Saison startete, erwischte einen Auftakt nach Maß. Nach weniger als sieben Minuten markierte Doormann mit einem Kracher aus dem Rückraum das 5:0 für den ETB. Großen Anteil daran hatte aber auch Torhüter Kevin Danielzik, der seinen Kasten mit spektakulären Paraden souverän verteidigte.

Vor knapp 300 Zuschauern in der Elsflether Stadthalle zeigte sich der ETB weder von den Gästen mit ihren stimmgewaltigen Fans beeindruckt noch von der schlimmen Verletzung von Sascha Klostermann. Dieser hatte sich in der Begegnung der Reserve gegen Wiefelstede die Schulter ausgekugelt und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Marcus Nitkowski und Philipp Bolte übernahmen somit das Kommando auf der Trainerbank. Florian Doormann und Bela Rußler, die mit Klostermann zusammen in diesem Sommer Ulrich Adami als Trainer beerbt hatten, standen schließlich auf dem Feld. Beide Rückraumspieler sollten zwischen der 7. und 22. Spielminute die Schlüsselrollen der Partie einnehmen.

Rußler bekam beim Stande von 5:0 einen unbeabsichtigten Schlag auf den Kopf. Er musste torkelnd vom Feld geführt werden. „Bela ist zwar später wieder zurückgekommen, richtig erholt hat er sich davon aber nicht“, stellte Florian Doormann fest.

Altjührden nutze die leichte Verunsicherung des ETB und begann, Handball zu spielen. Besonders Linksaußen Aydrian Dröge taute auf und netzte sicher ein. Die SG kam dadurch immer näher heran.

In Minute 22 ereignete sich der nächste Elsflether Schicksalsschlag. Doormann kam im Zweikampf mit Dennis Summa einen Tick zu spät und sah die Rote Karte. „Die kann man schon geben“, zeigte er sich einsichtig. Christian Schmalz: „Wer weiß, wie es mit Florian auf dem Feld weitergegangen wäre“, wusste auch der Trainer der Gäste um die Bedeutung dieser Szene.

Der Favorit zog im direkten Anschluss auf 11:8 davon, der ETB konterte bis zum Seitenwechsel (11:11) aber erneut. Nach Wiederanpfiff zeigte Altjührden Qualität. Finn-Luga Schwagereit löste Rasmut Ots zwischen den Pfosten ab und brachte die ETB-Schützen zur Verzweiflung. „Uns fehlten in der zweiten Hälfte Führungsspieler. Wir waren nicht mehr effektiv genug“, sagte Doormann. Während die SG dank Summa, Menne und Co. konsequent ihre Chancen nutzte, traf der Aufsteiger nach der Pause nur noch sechsmal.

ETB: Danielzik, Völkers, Wagenaar (n.e.) im Tor; Zindler (4), Doormann (3), Pille (3/1), B. Rußler (2), Santen (2), Oberegger (1), Jansen (1), van Dreumel (1), Rambau, Wille, Heinemann.

SG VTB/Altjührden: Ots, Schwagereit im Tor; Dröge (6), Summa (5/2), Langer (4), Rohde (3), Bitter (2), Menne (2), Schildknecht (1), Schröder, Rüdebusch, Dick.

Spielstationen: 5:0 (7.), 5:4 (11.), 8:8 (19.), 8:11 (23.), 11:11 (30.), 12:12 (33.), 12:17 (45.), 14:20 (49.), 17:23 (60.)

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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