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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Handball: Schütze mit Sprungfedern

21.02.2020

Elsfleth Das Leben ist ungerecht: Es gibt Sportler, die mit viel Mühe und noch mehr Not so gerade eben auf ein dickes Buch springen können. Und es gibt Menschen wie Markus Zindler: Er ist mit Sprungfedern unter den Füßen zur Welt gekommen. „Es stimmt schon: Es ist mir noch nie schwergefallen, hoch zu springen“, sagt der 23-Jährige.

Zindler wohnt in Oldenburg. Er arbeitet als Industriekaufmann und spielt beim Handball-Oberligisten Elsflether TB im linken Rückraum. Dort sorgt er mit seiner Schnelligkeit, seiner Wurfkraft und seiner Sprungkraft für Torgefahr. Er ist ein klassischer Shooter.

Neben den Trainingseinheiten mit der Mannschaft arbeitet er regelmäßig im Kraftraum an seiner Körperspannung. Auf ein Sprungkrafttraining verzichtet er. „Da arbeite ich doch lieber an meinen Schwachstellen“, sagt er. Das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer könne zum Beispiel besser werden, meint er.

Wie viele andere Spieler der Mannschaft ist auch er beim Elsflether TB sportlich groß geworden. Ein Jahr hat er mal in Delmenhorst gespielt, erzählt er, – in der B-Jugend. „Verkehrt war das nicht“, sagt er. Dort sei damals der Auswahlkader versammelt gewesen. „Ich glaube, dass mich das weitergebracht hat.“

Momentan kämpft er mit dem ETB um den Klassenerhalt. Es laufe zwar in der Rückrunde deutlich besser, sagt er. „Aber großartig anders als in der Hinrunde spielen wir nicht.“ Spielerische Fortschritte habe das Team schon im vergangenen Jahr gemacht. Zindler erklärt das mit dem Trainingskonzept von Spielertrainer Florian Doormann. Die Trainingsbeteiligung sei besser geworden. „Es macht mehr Spaß, wenn wir beim Training 14 Leute sind.“

Vorletzter gegen Letzter

Das Kellerduell der Handball-Oberliga Nordsee wird am Freitagabend um 20 Uhr in Sandkrug (Schultredde 17) angepfiffen. Die TSG Hatten-Sandkrug erwartet den Elsflether TB. Das Hinspiel hatte der ETB mit 24:27 verloren.

Die TSG ist Vorletzter mit 10:22 Punkten aus 16 Spielen. Zuletzt hat sie mit einem 36:27-Auswärtssieg gegen den VfL Fredenbeck für Furore gesorgt.

Der ETB belegt mit 9:25 Punkten den letzten Tabellenplatz. Er verlor am vergangenen Wochenende erstmals im Jahr 2020 – mit 22:29, daheim gegen den HC Bremen.

Der ETB hat zwar am Wochenende gegen den HC Bremen verloren. Aber zumindest in der ersten Hälfte bestätigte das Team den Aufwärtstrend. „Beide Mannschaften haben auf hohem Niveau gespielt“, sagt Zindler. Aber nach der Pause spielten dort nur noch die Bremer. „Wir sind eingebrochen. Wir haben zu viele technische Fehler gemacht.“

Die Oberliga sei im Vergleich zu anderen Jahren sehr stark, sagt er. Deshalb seien die Abstände in der unteren Tabellenhälfte extrem gering. Der Sieg der TSG Hatten-Sandkrug zuletzt gegen Fredenbeck untermauert seine Einschätzung. Das sei eine Ansage, sagt er. „Ich hätte nie damit gerechnet, dass die dort gewinnen.“

Geschenkt bekomme der ETB an diesem Freitag wohl nichts. Er glaubt, dass die Zuschauer ein emotionsgeladenes Spiel auf Augenhöhe sehen werden. Die TSG sei ein unangenehmes und körperlich starkes Team. „Wir müssen eine geschlossene Teamleistung zeigen. Wer weniger Fehler macht, wird gewinnen.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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