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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Beim Boßeln stets für die Jugend da

19.03.2018

Elsfleth Man schrieb das Jahr 98. n.Chr. als sich der römische Historiker Tacitus in seinem Werk „Germania“ über eine seltsame Art der Kriegsführung der unerschrockenen Friesen im Norden Germaniens ausließ. Der Römer hat Germanien zwar nie betreten, wusste aber, dass die Friesen den römischen Soldaten auflauerten und ihnen große Lehmkugeln entgegen schleuderten. Unter den Invasoren hätte damals große Furcht vor diesen Angriffen geherrscht, behauptet Tacitus. Ob diese Angriffe die Geburtsstunde des Boßelsports waren? Man weiß es nicht genau!

Fest steht aber, dass der Boßelsport nach dem 2. Weltkrieg zu einem Freizeit- und Breitensport wurde, der sich auch im ländlichen Moorriem großer Beliebtheit erfreute. Heute zählt der Moorriemer Boßelverein rund 140 Mitglieder aller Altersklassen, darunter sind sechs Jugendmannschaften und einer der Jugendbetreuer ist Gerold Gloystein, ein gebürtiger Neuenbroker, der jetzt seit fast 20 Jahren in Elsfleth-Lienen wohnt. Gemeinsam mit seinen Freunden der Fußballfreizeitmannschaft „Otto´s Elf“ trat Gerold Gloystein, der im Moorriemer Freundeskreis nur mit seinem Spitznamen „Flint“ angeredet wird, im Jahr 1982 dem Boßelverein bei. „Mit rund 40 Boßlern aller Altersklassen schwächelten die Mitgliederzahlen des Vereins damals erheblich. Nachdem wir uns vom Boßler Klaus Vägel zum Beitritt hatten überreden lassen, ging es mit dem Boßelsport in Moorriem schnell wieder aufwärts. Auch wenn wir eigentlich Freizeitfußballer waren, die Boßelregeln haben wir ganz schnellt kapiert“, schmunzelt der 58-jährige. Nach dem Training und Wettbewerben trafen sich die Moorriemer Boßler regelmäßig im Bardenflether Vereinslokal bei Burchard Meiners.

Engagierter Jugendbetreuer und Jugendsportwart wurde Gloystein im Jahr 1986: „Als man mich fragte, hab ich spontan gesagt ’Ik mok datt’“. Und er machte es gut, nicht ohne Grund sind die Jugendmannschaften des Boßelvereins Moorriem mit ihren Betreuern seit langem auf Erfolgskurs. Die Jüngsten der F-Jugend sind gerade mal im Kindergarten- oder Grundschulalter. Die Boßeltrainingsstrecke der sechs Jugendmannschaften ist die Nordermoorer Hellmer. ○


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