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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Handball: Coole Erfahrung nach 16 Jahren

12.02.2020

Elsfleth /Neerstedt „Wir sind uns der Situation bewusst“, sagt Fenna van Dreumel, „aber wir sind nicht bereit, die Köpfe schon in den Sand zu stecken.“ Beim TV Neerstedt spielt van Dreumel seit dieser Saison Handball. Ihr Team ist Letzter in der Oberliga. 14 Niederlagen in 15 Spielen sprechen Bände. Zuletzt gab es einen Lichtblick: Der TVN holte seinen ersten Punkt. Ein Unentschieden gegen die SG Findorff. Nur ein Strohfeuer? Oder doch der Beginn von besseren Zeiten?

„Der Punktgewinn war sehr wichtig für unsere Moral“, sagt van Dreumel. Ihr ist anzumerken, dass sie eine echte Kämpferin ist, und dass sie das Herz einer Löwin in der Brust trägt.

Neue Herausforderung

Daher auch hat sie sich zusammen mit Talea Lösekann im vergangenen Frühjahr dazu entschieden, eine neue Herausforderung zu suchen. Die jungen Frauen haben dem Elsflether TB den Rücken gekehrt und sich dem TV Neerstedt angeschlossen. Heraus aus ihrer Komfortzone, direkt hinein in ein kleines Abenteuer.

Van Dreumel und Lösekann haben beim ETB das Handballspielen gelernt. Daher war der Wechsel zum TVN so ziemlich alles – aber nicht einfach. „16 Jahre in einem Verein zu spielen, das ist schon eine lange Strecke“, so die 21-jährige van Dreumel. Dennoch sei die Zeit reif gewesen. Reif für einen Tapetenwechsel. „Es hat am Ende nicht mehr gepasst beim ETB. Wir waren nicht mehr wirklich glücklich“, stimmt ihr die 22-jährige Talea Lösekann zu.

Zum Ende der vergangenen Saison hin hat sie der TVN in Person von Cordula Schröder-Brockshus, die in Neerstedt für das „Teammanagement“ verantwortlich ist, angesprochen. „Wir haben uns kurz unterhalten und anschließend ein Probetraining absolviert“, berichtet Lösekann, „Das hat großen Spaß gemacht. Wir waren hellauf begeistert.“ Die Rückraumspielerinnen entschieden sich für den Vereinswechsel.

Neue Freundschaften

Bis heute haben sie die Entscheidung nicht bereut. „Es ist nach wie vor aufregend, aber auch eine coole Erfahrung“, so van Dreumel. Die Mannschaft hätte es den beiden sehr leicht gemacht. Sie wären gut aufgenommen worden, und mittlerweile seien sogar Freundschaften daraus entstanden.

Der Glaube ist noch da

Die sportliche Situation ist angespannt. Van Dreumel und Lösekann haben ihre Rolle im Team gefunden, keine Frage, aber die Serie an Misserfolgen ging auch an ihnen nicht spurlos vorbei. „Anfang der Saison haben viele Laufwege nicht gepasst. Da fehlte noch das Spielverständnis“, findet van Dreumel. Das sei besser geworden. Das Team glaube daran, Wilhelmshaven und Horneburg noch überholen zu können.

Wenn die Gesundheit mitspielt, wird van Dreumel auch in der kommenden Saison für Neerstedt spielen wollen. „Ich habe eine Kahnbeinnekrose“, sagt sie, „eine Entzündung des Fußwurzelknochens.“ Ein Spezialist auf diesem Gebiet habe sich der Sache angenommen. Talea Lösekann hat dem TVN ihre Zusage bereits gegeben.

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