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Schwere Aufgabe für Elsflether

31.08.2019

Elsfleth Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, sagt eine Sportler-Weisheit. Otto Rehhagel, der sich als Fußball-Trainer von Werder Bremen und der griechischen Nationalmannschaft unsterblich gemacht hat, wird gern als Urheber dieser Worte dargestellt. Dabei dürfte die Weisheit viel älter sein, greift sie doch immer dann, wenn der kleine David den Riesen Goliath bezwingt. Den Handballern des Elsflether TB II wird es relativ egal sein, wer sich die Worte ausgedacht hat. Viel wichtiger ist, dass sie stimmen. Denn der ETB II ist am Samstag (17.30 Uhr) in der 1. Runde des HVN-Pokals beim TSV Daverden eindeutig in der Rolle des Davids.

„Natürlich sind wir klarer Außenseiter“, sagt Sascha Klostermann, Handball-Abteilungsleiter und Spielmacher des ETB II in Personalunion. „Aber wir haben nichts zu verlieren und wollen den Favoriten möglichst lange ärgern.“ Beide Teams dürften die Halle mit großem Selbstbewusstsein betreten, verbindet sie doch der Aufstieg in diesem Frühjahr.

Während der ETB II künftig in der hiesigen Landesklasse um Punkte kämpfen wird, gelang Daverden die Rückkehr in die Verbandsliga Bremen. „Das ist schon eine andere Hausnummer. Körperlich wird es für uns eine schwierige Angelegenheit“, sagt Klostermann, der sich in den vergangenen Tagen mit dem Gegner beschäftigt hat. Neu-Trainer Marcus Nitkowski ist am Sonnabend, wie auch Routinier Robert Mohr, aus privaten Gründen verhindert.

Die Elsflether Reserve, die gespickt ist mit jungen Akteuren, hat ganz bewusst für den bei vielen Teams unbeliebten Pokalwettbewerb gemeldet. Nach Spielen gegen Altenwalde (25:37) und Findorff (34:32) im Zuge der Vorbereitung auf die kommende Saison sieht Klostermann hier einen echten Härtetest. „Das Spielen im Wettkampfmodus hat einen ganz anderen Charakter, das bringt unsere Nachwuchskräfte weiter“, sagt Klostermann. Noch offen sei, ob sich der ETB II mit zwei Spielern aus der ersten Garnitur verstärke. Lasse Pape und Justus Pille seien eine Option, deutete der 28-Jährige an.

Dass weder die Oberliga-Männer noch die Landesliga-Frauen für den HVN-Pokal gemeldet haben, kann Sascha Klostermann gut nachvollziehen. Als Trainer der Elsflether Frauen zeichnet er hierfür sogar verantwortlich. „Im Vorjahr sind zwei Spielerinnen körperlich angeschlagen von unserem Pokalauftakt in Höltinghausen zurückgekehrt“, spricht der Coach das Verletzungsrisiko an. Ein kompletter Kader zu Saisonbeginn sei ihm wichtiger. Auch die Männer würden andere Ziele verfolgen. Die Saison würde mit 26 Spielen ohnehin eine hohe Belastung darstellen. Den Reiz, sich über den HVN- für den DHB-Pokal zu qualifizieren, relativiert Klostermann: „Das klingt verlockend, aber das ist schon ein langer Ritt.“

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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