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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Esenshamm gewinnt knapp

20.05.2019

Esenshamm Ein verwandelter Foulelfmeter von Marcel Weber hat den Kreisliga-Fußballern von SR Esenshamm zu einem 4:3 (3:2)-Erfolg am Sonntag gegen den VfL Bad Zwischenahn verholfen. Der VfL war aus diversen Gründen nur mit insgesamt elf Akteuren angereist. „Heute kam bei uns viel negativ zusammen. Mehr Akteure standen mir nicht zur Verfügung“, ärgerte sich VfL-Coach Stefan Jasper.

Da der bereits verwarnte Philipp Bernsen (77.) nach einem Foul die Ampelkarte gesehen hatte, beendeten die Ammerländer die Begegnung mit nur zehn Spielern. Zudem schleppte sich Lamine Ngaido mit einer Verletzung die letzten Minuten nur noch über das Spielfeld.

Also eine klare Sache für den Tabellenführer Esenshamm? Weit gefehlt. Marcel Weber und Bünyamin Kapakli (zwei Treffer) schossen die Gastgeber zwar mit 3:0 in Front, und es schien, als steuerte Esenshamm drei Punkten entgegen. Aber der VfL kam ins Spiel zurück. Der herausragende Torjäger Julius Zaher erhöhte mit zwei Toren seine Saisonausbeute auf mittlerweile 35 Saisontreffer. Ngaidio hatte das 1:3 erzielt.

„Wir haben zu leichtfertig verteidigt. Das darf uns nicht passieren. Wir lernen jedoch aus unseren Fehlern, und genau das schweißt uns weiter zusammen“, sagte Esenshamms Spielertrainer Bünyamin Kapakli, der nunmehr 24 Saisontore auf seinem Konto hat. Da der VfL sich zu keiner Zeit geschlagen gab, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. SRE-Torhüter Grzegorz Kolmajer hielt in einigen Szenen bravourös.

Jasper ärgerte sich derweil über den schnellen 0:3-Rückstand: „Wir haben uns von Standards überrumpeln lassen.“ Kapakli gab zu, dass die Saison kräftemäßig Spuren hinterlassen hat: „Gerade jetzt in der Fastenzeit.“ Eine Großchance in der (75.) ließ er per Kopf liegen. Sein Bruder Yasin ergänzte: „Auch ein Tabellenführer darf mal schlecht spielen und dennoch gewinnen.“

Bemerkenswert: Der SRE trägt seine Heimspiel eigentlich samstags aus, doch am vergangenen Wochenende ging die Fußball-Bundesliga in die Finalrunde: „Und die wollten wir Fußballer doch alle live miterleben“, erklärte VfL-Trainer Stefan Jasper die Spielverlegung.

Tore: 1:0 Weber (8.), 2:0, 3:0 B. Kapakli (20., 36.), 3:1 Ngaidio (38., Handelfmeter), 3:2, 3:3 J. Zaher (42., 54.), 4:3 Weber (81., Foulelfmeter).

SRE: Kolmajer; Weber, S. Schwarze, Beyer-Franzen, Yildirm (84. J.-C. Rebehn), B. Kapakli, Y. Kapakli, Schwarting, Cakoli (63. Olsen), Yagiz (55. Cichon), R. Schwarze.

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