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Fußball: Esenshammer landen schmucklosen Arbeitssieg

07.09.2015

Esenshamm Fehlstart abgewendet. Nach zwei Auftaktniederlagen zu Saisonbeginn haben die Bezirksliga-Fußballer des TV Esenshamm in die Spur gefunden und am Sonnabend den zweiten Sieg eingefahren. Gegen den VfL Stenum gewann die Mannschaft von Trainer Wolfgang Rohde zu Hause knapp mit 1:0 (1:0). „Das war ein Arbeitssieg“, sagte TVE-Obmann Siegfried Adamietz. „Aber der bringt uns trotzdem drei Punkte ein.“

Sowohl die Hausherren als auch die immer noch punktlosen Gäste geizten mit sehenswerten Aktionen, an denen sich die Zuschauer bei klassischem Herbstwetter hätten erwärmen können. Dabei gelten beide Teams als offensivstark, wobei die jeweiligen Abwehrreihen im bisherigen Saisonverlauf Schwächen aufzeigten.

Doch diesmal war es andersherum. In der ersten halben Stunde erspielten sich die Mannschaften nur jeweils eine Torchance. Stenums Julian Dienstmaier wurde in halblinker Position wunderbar freigespielt, doch sein Abschluss war ziemlich kläglich (15.) und ging viele Meter neben das Esenshammer Gehäuse. Drei Minuten später versuchte Bünyamin Kapakli sein Glück mit einem Schlenzer, der aber zur sicheren Beute von VfL-Keeper Marco Scheffler wurde.

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Schon in der 33. Minute fiel der Treffer des Tages. Olek Cebulski versuchte eigentlich, mit einem Pass Bünyamin Kapakli in Szene zu setzen. Ein Abwehrspieler Stenums unterband dieses Vorhaben mit einem langen Bein. Doch Cebulski nahm den Ball wieder auf, setzte sich gegen drei Verteidiger durch und „würgte“ den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie.

Strahlmann reagiert

Beide Torhüter hatten in der ersten Halbzeit kaum die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Esenshamms Schlussmann war sogar erst in der 43. Minute erstmals gefordert, als Lukas Schwieters frei vor ihm auftauchte. Der VfL-Angreifer wollte Strahlmann umspielen, doch im letzten Moment fuhr der Keeper sein Bein aus.

Während in dieser Szene alles regelkonform ablief, waren sich die Zuschauer in der 57. Minute nicht sicher. Schwieters legte sich den Ball im TVE-Strafraum in den Lauf und kam zu Fall. Janis Krejcberg soll ihm von hinten in die Hacken gelaufen sein. Doch der überzeugende Schiedsrichter Eike-Frank Decker ließ weiterspielen.

Eine Schrecksekunde musste TVE-Trainer in der 60. Minute verdauen. Hannes Hartfil, der zusammen mit Daniel Bremer in der Innenverteidigung überzeugte, griff sich an die zuletzt lädierte Leiste und musste ausgewechselt werden.

Hartfil gibt Entwarnung

Kurz nach dem Abpfiff gab der Zugang aber Entwarnung. Es habe nur kurz gezwickt, sei aber nicht so schlimm. Erleichterung bei Rohde, der gegen Stenum wieder nur 13 Mann zur Verfügung hatte und keine weiteren Ausfälle mehr gebrauchen kann.

Für Hartfil rückte Torjäger Bünyamin Kapakli in die Innenverteidigung. Die Gäste erhöhten zwar den Druck gegen die konditionell nachlassenden Esenshammer, aber gefährlich wurden sie kaum. Nach einem Eckstoß schob Arnold Koletzek den Ball knapp am Gehäuse vorbei (69.) – in der Nachspielzeit bekam Kevin Soyke den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig unter Kontrolle.

„So ist das, wenn zwei Mannschaften in der Tabelle unten stehen. Das war Kampf pur“, sagte Rohde. Seine Spieler hätten trotz des nahezu letzten Aufgebots alles gegeben und klasse dagegengehalten. „Alle sind an ihre Grenzen gegangen“, so Rohde.

Dass die Esenshammer mit diesem Spiel keinen Schönheitspreis gewonnen hätte, war dem Coach klar. „Aber im Endeffekt zählt nur der Sieg.“ Verzweiflung dagegen beim Gästeanhang: „Gegen wen sollen wir denn überhaupt gewinnen, wenn nicht heute hier in Esenshamm?“, fragte VfL-Fan Alena Presche.

Tor: 1:0 Cebulski (33.).

TVE: Strahlmann – Bartels, Hartfil (60. Gündogar), Bremer, Krejcberg – Cebulski, Y. Kapakli – Ahlhorn (85. Sulayman), Preuß, Tavan – B. Kapakli.

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