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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Tolle Zeiten und ungewohnter Gegenverkehr

01.11.2019

Frankfurt /Wesermarsch Im Laufsport ist vieles planbar. Aber auch nicht alles. Manchmal werden die sportlichen Ziele erreicht, manchmal auch überraschend verpasst. Während eines großen Stadtmarathons passiert eh auch mal Unerwartetes. Das haben auch die Läuferinnen und Läufer aus der Wesermarsch erlebt, die am Wochenende in Frankfurt an den Start gegangen sind.

Jörg Brunkhorst von der SG akquinet Lemwerder kehrte überglücklich in die Heimat zurück. Sein Trainer Karl Spieler brachte es auf den Punkt: „Er hat ein super Rennen abgeliefert.“ In 2:59:51 Stunden knackte Brunkhorst die Drei-Stunden-Marke und belegte Platz 49 in der Altersklasse M 50. Sein Schützling sei konstante Kilometerzeiten gelaufen (4:16 Minuten), freute sich Spieler. Brunkhorst hatte die Halbmarathonmarke in 1:30:01 Stunden passiert. Die Leistung im zweiten Rennabschnitt war sogar noch ein bisschen stärker – „mehr als beachtlich“, meinte Coach Spieler. „Jörg konnte noch ein paar Sekunden zulegen.“ 1:29:50 Stunden für den zweiten Halbmarathonabschnitt sprechen für sich.

Riesige Freude

Brunkhorst freute sich riesig. „Ich bin vor drei Wochen 26 Kilometer auf der Bahn im Marathon-Tempo gelaufen. Da habe ich gemerkt, dass es passen könnte.“ Obwohl er nicht die Ideallinie gelaufen sei und die Tempomacher seiner Meinung nach ein wenig zu langsam gewesen seien, habe er sein angepeiltes Ziel erreicht. „Ich habe mich einfach gut gefühlt.“

Brunkhorst hat auch schon Pläne für die kommenden Saison. Er möchte an den Deutschen Marathonmeisterschaften teilnehmen. „Mal sehen, ob ich das beruflich schaffe.“ Auch der Start bei den Landesmeisterschaften auf der Bahn sei denkbar. Übergeordnetes Ziel sei ein Platz unter den besten Zehn in der Altersklasse M 50. „Dazu müsste ich den Marathon um die 2:48 Stunden laufen. Ich weiß, dass ich da hingekommen kann.“

Sein Teamkollege Martin Michels wollte in Frankfurt ebenfalls unter drei Stunden bleiben. Er passierte die Halbmarathonmarke in 1:29:23 Stunden. „Aber nach 27 Kilometer brach seine alte Leistenzerrung wieder auf“, sagte Coach Spieler. Aber der Zugang der SGL zeigte laut Spieler einen eisernen Willen bei seinem Marathon-Debüt. „Unter großen Schmerzen und auf der letzten Rille“ (Spieler) kam er in 3:12:24 Stunden ins Ziel und landete auf Platz 269 in der Altersklasse M 40. „Martin hat ganz sicher das Potenzial, um deutlich die Drei-Stunden-Marke zu unterbieten“, sagte Spieler.

Auch Torsten Bruns beendete das Rennen mit einem guten Gefühl. Er benötigte 3:13:36 Stunden, war mit seinem Marathon-Debüt zufrieden und sprach von einer „ganz guten Zeit“. In der Altersklasse M 40 belegte er Rang 279.

Persönliche Bestzeit

Maren Gieschen lief in persönlicher Bestzeit in 3:33:54 Stunden über den roten Teppich ins Ziel. Sie freuet sich über eine persönliche Bestzeit und belegte Platz 66 in der Altersklasse W 40.

Der 56-jährige Bernd Moje vom Blexer TB hatte Pech. 800 Meter nach dem Start sei er mit einem Läufer zusammengestoßen, der sich dazu entschlossen hatte, einfach mal umzudrehen und zurückzulaufen. „Das geht eigentlich gar nicht“, sagte Moje. „Ich habe mir das rechte Fußgelenk verdreht und lag auf dem Boden wie ein Maikäfer.“

Dennoch setzte er das Rennen fort. „Zunächst ging’s“, sagte er. Erst bei Kilometer 32 machte sich die Verletzung bemerkbar. „Dann musste ich Tempo rausnehmen.“ Moje kam in 4:13:15 Stunden ins Ziel. Er läuft derzeit zwar auf Krücken. „Aber ist es wohl nur eine Bänderzerrung“, sagte er.

Murat Sentürkler vom SV Brake kam in 4:59:10 Stunden ins Ziel. Unterstützt worden war er von seiner Trainingspartnerin Tanja Lischewski (Team Laufrausch/W 50), die ihn immer wieder anspornte. Sentürkler hatte eine Zeit von 4:20 Stunden angestrebt. Aber bei Kilometer 32 erlebte er einen Einbruch. Lischewski hatte den Frankfurt Marathon zu einem 30 Kilometer langen Trainingslauf genutzt. Sie sei bei Kilometer 14 eingestiegen und habe die Atmosphäre genossen. „In Frankfurt herrscht einfach eine inspirierende Stimmung“, sagte sie.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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