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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Handball: Pargmann-Team schrammt an Überraschung vorbei

05.03.2018

Friedrichsfehn /Nordenham Die Landesklassen-Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham haben am Samstag erwartungsgemäß ihr Auswärtsspiel bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn mit 23:28 (13:14) verloren. Eine Überraschung lag trotzdem in der Luft. Aber drei ganz miese Minuten führten die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Pargmann ins sportliche Verderben.

Kurz nach der Pause – Torhüter Timon Hünnekens hatte gerade zum 16:16 getroffen: „Ich stand gerade selbst auf dem Feld und habe mich über den Ausgleich tierisch gefreut“, sagte Pargmann. Doch sein Gefühlshoch hielt nicht lange Zeit an. „Drei Minuten später gucke ich wieder auf die Anzeigetafel, und wir liegen plötzlich mit vier Toren hinten.“

Die Fehler, die zu diesem Rückstand geführt hatten, produzierten die Nordenhamer im Angriff. Ballverluste und überhastete Abschlüsse führten zu schnellen Gegentoren. Einmal etwas abgehängt, kam die HSG nie wieder auf Schlagdistanz. Sie ließ sich allerdings auch nicht abschütteln und zeigte bis zum Abpfiff eine gute Moral.

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„Bis zum 16:16 kann ich überhaupt nicht meckern“, sagte Pargmann nach dem durchaus gelungenen Auftritt beim Tabellen-Fünften. Selbst die Ammerländer hatten wohl nicht mit so viel Gegenwehr gerechnet, ließen sie doch einige Stammkräfte zu Beginn auf der Bank. Nach einer Viertelstunde bemerkten sie aber, dass die zwei Punkte doch nicht so einfach im Vorbeigehen zu holen sind und wechselten ihre Top-Leute ein.

Dass die Leistung letztlich doch nicht von Erfolg gekrönt war, stört Pargmann wenig. „Die Einstellung hat gestimmt, und wir haben bis zum Ende gekämpft“, sagte er. Mit diesem Spiel habe das Team Selbstvertrauen für das kommende Wochenende getankt, wenn es gegen das punktgleiche Schlusslicht OHV Aurich II geht.

Eine ganz starke Partie hatte Kreisläufer Rene Stuhrmann abgeliefert, der satte zwölf Treffer erzielte. Acht davon waren zwar Siebenmeter, aber die hatte er laut Pargmann zumeist sogar noch selbst herausgeholt.

HSG: T. Hünnekens (1), Strahlmann – Stuhrmann (12/8), Cordsmeier (3), Patzke (3), Arens (2), Palm (2), K. Hünnekens, Voskamp, Pargmann.

Spielstationen: 3:5 (8.), 9:7 (19.), 14:13 (30.), 16:16 (36.), 20:16 (39.), 24:20 (50.), 28:23 (60.).

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