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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Bezirksmeisterschaft: Fryderyk Jäger sprintet und springt zum Titelgewinn

06.06.2015

Oldenburg /Wesermarsch Doppeltriumph: Leichtathlet Fryderyk Jäger hat am Wochenende bei den Bezirksmeisterschaften in Oldenburg ein Ausrufezeichen gesetzt. In der Altersklasse U18 holte er den Titel im Weitsprung und über die 100 Meter.

Den Vorlauf über 100 Meter gewann er in 11,17 Sekunden. Das A-Finale entschied er anschließend in 11,30 Sekunden für sich. Im Weitsprung siegte er mit 6,46 Metern. In der momentanen niedersächsischen Bestenliste platzierte er sich über 100 Meter auf Platz zwei, im Weitsprung auf Platz vier. Wie Kreisstatistiker Ernst Bielefeld mitteilte, hat Fryderyk den Kreisrekord im Weitsprung in seiner Altersklasse eingestellt. Bemerkenswert: Die Bestmarke ist schon 1954 aufgestellt worden.

Eike Krüger (männliche Jugend U18) lief die 1500 Meter – und kein Läufer der Titelkämpfe war an diesem Tag schneller. Er holte den Titel in 4:40:89 Minuten. Seine Vereinskollegin Lotta Mannagottera (weibliche Jugend U18) startete über die 800 Meter. Sie belegte Platz acht in 3:05,45 Minuten. Die 16-Jährige landete auf Rang 15.

Der 16-jährige Daniel Freels (männliche Jugend U18) startete über 100 Meter und belegte in seinem Vorlauf mit 12,11 Sekunden Platz drei. Im B-Finale wurde er mit 12,10 Sekunden Dritter. Im Weitsprung zeigte das Messband im zweiten Versuch 4,75 Meter. Das langte zu Platz 24.

Riesiges Pech

Derweil hatten die U18-Athleten des TuS Tossens großes Pech. Obwohl sie sich durchweg verbessern konnten, kehrten sie niedergeschlagen nach Hause zurück. Der Grund: Jan Baars verletzte sich im 100 Meter Vorlauf derart schwer, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Diagnose: Muskelabriss am Hüftkochen. „Dadurch war ein Start der 4x100-Meter-Staffel nicht mehr möglich“, sagte Trainer Jan-Wilhelm Hessenius der für die Wesermarsch zugleich als Kampfrichter im Einsatz war.

Allerdings befinden sich die Tossenser auf einem guten Weg: Eric Bode belegte im Kugelstoßen den zweiten Rang und verbesserte sich auf 13,11 Meter. Im Diskuswerfen wurde er mit 35,16 Metern Vierter – im Speerwurf langten 43,55 Meter zu Platz vier.

Felix Eisenhauer erreichte mit 10,33 Metern im Kugelstoßen den neunten Platz. Im Weitsprung verbesserte er sich auf 5,07 Meter. Die 100 Meter lief er in 10,60 Sekunden. Sein Vereinskamerad Thade Hullmann benötigte 12,99 Sekunden. Beide kamen über den Vorlauf nicht hinaus.

Marie Francksen steigerte sich derweil im Diskuswerfen auf 29,21 Meter. Sie wurde Sechste und knackte die Norm für die Landesmeisterschaft in Verden. Auch im Kugelstoßen verbesserte sie ihre Bestleistung auf 9,48 Meter. Damit wurde sie Neunte. Gesa Ruprecht steigerte ihre Weitsprungleistung auf 4,57 Meter (Platz zehn). Die 200 Meter lief sie erstmals in 30,40 Sekunden. Sie wurde Achte.

Ordentliche Zeit

Auch die Athleten der SG akquinet Lemwerder schnitten erfolgreich ab. Aber Coach Gerold Christen hielt sich mit dem Jubeln zurück. Er wusste die Leistungen seiner Schützlingen genau einzuordnen. Die Meisterschaft sicherte sich die 4x100-Meter-Staffel der Frauen in der Besetzung Johanna Christen, Karen Jendrek, Rebecca Christen und Charlotte von Estorff. Der Titel sei mangels Konkurrenz eher nebensächlich gewesen, sagte Christen. Die Zeit – 53,47 Sekunden – sei in Ordnung. Allerdings: „Die Wechsel waren suboptimal. Aber bis auf Rebecca sind alle noch in der Jugend startberechtigt. Das gibt uns noch ein paar Jahre zum Üben“, sagte Christen.

Auch Ibrahim Alzoherys Jubel hielt sich in Grenzen – trotz seines zweiten Platzes über die 5000 Meter der U18 in 19:16,73 Minuten. „Das war sicher nicht mein bestes Rennen, ich konnte nicht alles so abrufen, wie ich wollte“, sagte er selbstkritisch.

Das wiederum gelang Philip von Estorff im Speerwurf der U20. Gleich im ersten Versuch landete sein Speer bei 45,26 Metern. Erließ sich nicht mehr von Platz zwei verdrängen und qualifizierte sich zudem für die Landesmeisterschaften.

Die Norm für die Landesmeisterschaften knackte auch Karen Jendrek mit 13,78 Sekunden. Damit stellte sie in der Altersklasse U18 eine persönliche Bestleistung über die 100 Meter auf.

Blitzschnell

Sehr schnell unterwegs war auch Fynn Luca Menke. Er sprintete die 100 Meter in 11,91 Sekunden (Vorlauf: 11,90 Sekunden). Damit belegte er Platz zwei der Männer-Konkurrenz.

Wie nahezu alle Athleten der SG Lemwerder – unter anderem verpasste Jan Kleinekathöfer nach für ihn eher mäßigen 5,49 Metern den Endkampf der U18 – haderte Fynn an diesem Tag mit dem Weitsprung. Nach 5,21 Metern und zwei ungültigen Versuchen zerrte er sich zu allem Überfluss noch den Oberschenkel. Damit war leider auch die 4x100-Meter-Staffel der Männer geplatzt. „Fynn sollte und wollte dort gemeinsam mit Jan Kleinekathöfer, Philip von Estorff und Ibrahim Alzohery eigentlich einen Akzent setzen“, sagt Trainer Gerold Christen. „Doch das hat leider nicht geklappt.“

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