• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 13 Minuten.

Rauchsäule über dem Chempark
Explosion in Leverkusen - Polizei im Großeinsatz

NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Proklamation: Für 221 Oberliga-Tore zur Besten gekürt

21.04.2011

NORDENHAM Die Handballer des Elsflether TB sind die großen Abräumer bei der diesjährigen Sportlerwahl. Während ETB-Oberligaspielerin Jennifer Adami einen Überraschungssieg bei den „Sportlerinnen des Jahres“ feierte, triumphierte das Elsflether Männerteam mit fast 1500 Stimmen Vorsprung bei den besten Mannschaften. Friesensportler Manuel Runge schaffte derweil die erfolgreiche Titelverteidigung bei den „Sportlern des Jahres“.

Auch in der 20. Auflage der Sportlerwahl ehrten die Nordwest-Zeitung und der Kreissportbund die besten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften aus der Wesermarsch mit einer gelungenen Veranstaltung in der Nordenhamer Jahnhalle. Durch den Abend geleitet durch die NWZ-Redaktionsleiter aus Nordenham und Brake, Norbert Hartfil und Detlef Glückselig, stand durchweg der Sport im Vordergrund. In ihrer Begrüßung ließen sie keine Zweifel daran, wie hoch die Leistungen der sechs geehrten Sportlerinnen, Sportler und sechs Mannschaften einzustufen seien.

Dies betonte auch Frank Jungbluth, Chef vom Dienst der NWZ  in seiner Begrüßung der gut 150 Gäste. Er wies jedoch ebenfalls auf diejenigen hin, die im Sport nicht im Vordergrund stünden: „Ein großer Applaus gilt auch den Helfern und Ehrenamtlichen.“ Postwendend bekam er ihn.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Landrat Michael Höbrink lobte im Anschluss den hohen Anteil an Sportvereinsmitgliedern in der Wesermarsch. Für ihn habe der Sport einen großen integrativen Charakter: „Die Atomdiskussion spaltet momentan die Wesermarsch, vielleicht sogar die ganze Welt.“ Genau das Gegenteil bewirke der Sport – er vereine und habe damit eine unerlässliche Rolle, sagte Höbrink.

Auch Wilfried Fugel, als Vorsitzender des Kreissportbundes Mitveranstalter der Ehrung verwies auf die Unumgänglichkeit des gemeinsamen Sporttreibens: „Sportvereine bieten, was der Solist nicht bieten kann. Viel schöner als das einsame Joggen ist der Sport in der Gemeinschaft“, so Fugel. Er freute sich sowohl über die große Präsenz der Politik („Das hat nichts mit den baldigen Kommunalwahlen zu tun.“) als auch über den Stellenwert des Sports im Landkreis. „Die Leistungsdichte der sehr guten Sportler ist in der Wesermarsch außergewöhnlich groß.“ Zudem hätten sich etliche Leser dadurch mit dem Sport auseinandergesetzt, weil sie sich an der Stimmabgabe beteiligt haben. Redselig und gut gelaunt waren Fugel und sein Vorgänger, der Ehrenvorsitzende Rolf Harms, einer der Gäste des Abends. Neben Fugel dankten auch die beiden Moderatoren der Stadt Nordenham für die Bereitstellung der Jahnhalle, die mit ihrer Geschichte als ehemalige Sportstätte ein ideales Ambiente für die Sportlerwahl bot.

Als dessen „Hausherr“ im übertragenen Sinne rief Detlef Glückselig den stellvertretenden Nordenhamer Bürgermeister Ulf Riegel auf die Bühne. Riegel wies darauf hin, dass gerade bei einer solchen Sportlerwahl nicht nur die populären Sportarten aus dem Fernsehen, sondern auch die kleinen Sportarten eine große Rolle spielten. Für Geschmunzel sorgte er mit seiner Begründung für die Bereitstellung der Jahnhalle. Wie 2010 geizten Norbert Hartfil und Detlef Glückselig nicht mit Spannungselementen: Vor jeder Entscheidung holten sie die Erst- und Zweitplatzierten zunächst in Manier der Fernsehshow „Deutschland sucht den Superstar“ auf die Bühne und verkündeten zu Robbie Williams’ „Let me entertain you“ nach langsam verstreichenden Sekunden die Sieger. Auch ein deutliches Ergebnis wurde so zur nervlichen Zerreißprobe: Nach dem Fotofinish zwischen Vanessa Worbs, Christina Damken und Vivian Sinnen im Vorjahr überragte Jennifer Adami diesmal mit 2694 Stimmen. Sie hatte damit einen Vorsprung von über 1300 Stimmen auf Jaqueline Rowold, zeigte sich aber dennoch bescheiden: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich als Mannschaftssportlerin gegen diese Konkurrenz eine Chance habe.“ „Das war schon echt heftig, als wir da vorne standen, unsere Erfolge vorgetragen wurden und nicht wussten, ob wir nun Siegerin oder Zweite geworden sind“, fand Jaqueline Rowold vom Budo- und Fitness-Center Dojang Nordenham, dass es fast spannender als bei manchem Kampf im Taekwondo zuging. Sie war mit ihrem zweiten Platz sehr zufrieden und lobte Jennifer Adami für deren „tolle Leitungen“.

Nachdem Friesensportler Manuel Runge im vergangenen Jahr gute 1000 Stimmen Vorsprung ergattert hatte, kam ihm der Nordenhamer Turner Daniel Hein mit nur 363 Stimmen Rückstand diesmal ziemlich nahe. Der 13 Jahre alte Daniel Hein stand neben dem sechs Jahre älteren Runge auf der Bühne, als die Titelverteidigung Manuel Runges bekannt gegeben wurde. Der 13-jährige Gymnasiast nahm es gelassen und konnte sich später zusätzlich über einen dritten Platz seiner Geräteturnriege des Gymnasiums Nordenham bei den „Mannschaften des Jahres“ freuen. Seine höfliche und offene Art sorgte für besonders großen Applaus an diesem Abend.

Tänzerisch verschönert wurde der Abend von der Showgruppe „Südstrand-Teens“ aus Eckwarden, die trotz durch die kleine Bühne erschwerten Bedingungen mit ihren zwei Darbietungen einen gelungenen Auftritt hinlegten. Besonders den Elsflether Handballern gefiel es: Sie klatschten fleißig mit, was auch die Leiterin der Gruppe Birgit Büsing sehr stolz machte, und die Handballer waren auch sonst ein Stimmungsgarant für den Abend – nicht nur, als ihr Team und Jennifer Adami dann als Sieger aufgerufen wurden.

Im Umfeld von Manuel Runge war man über die erfolgreiche Titelverteidigung doch einigermaßen überrascht. Aber Helmut Bergel, Vorsitzender des Kreisverbandes Stadland, freute sich besonders für Manuel Runges Heimatverein im Boßelsport. „Der KBV Kreuzmoor feiert sein Hundertjähriges, da passt die Ehrung ihres Mitglieds genau ins Bild“, betonte Bergel.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04471 9988 2806
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.