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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fugel ehrt tragende Säulen des Sports

25.03.2015

Nordenham Sie sind Baumeister sportlicher Erfolge und sorgen dafür, dass ein Rädchen ins andere greift: Im Sport läuft ohne ehrenamtlich engagierte Menschen nichts. Aber sie stehen oftmals im Hintergrund – als unbesungene Helden. Wilfried Fugel war an diesem Montag in der Nordenhamer Jahnhalle angetreten, das zumindest für einen Abend zu ändern. Im Zuge der Proklamation der Sportler des Jahres 2014 ehrte der Vorsitzende des Kreissportbundes Wesermarsch drei Menschen, die sich dem Sport verschrieben haben. Er zeichnete Hans-Georg Becker von der Spielvereinigung Berne, Wolfgang Stelling vom SV Nordenham und Udo Lienemann vom Seefelder TV für ihr Lebenswerk aus.

Eindrucksvolle Leistungen

Um alle ihre Verdienste aufzuzählen, hätte Fugel wohl eine ganze Woche benötigt. Aber ihm gelang es, ihre unglaubliche Lebensleistung in wenigen Worten eindrucksvoll zu veranschaulichen. „Sie haben einen großen Teil ihres Lebens dem Sport gewidmet“, sagte er. In seinen Augen zählen sie damit zu den tragenden Säule des Sports und der Gesellschaft. „Ohne das Ehrenamt wäre der Sport in seiner jetzigen Form nicht möglich“, sagte Fugel. Damit schlug er in die gleiche Kerbe wie Nordenhams Bürgermeister Hans Francksen und der Landrat der Wesermarsch, Thomas Brückmann. Sie hatten zuvor ebenfalls die Bedeutung des Ehrenamts betont.

Hans Georg Becker ist seit dem 1. Januar 1958 Mitglied in der Spielvereinigung Berne. Er bekleidete als 15-Jähriger erstmals den Posten eines Co-Trainers im Jugendfußballbereich. Schon als 16-Jähriger war er erstmals alleinverantwortlicher Jugendtrainer. Zudem hat er jahrzehntelang Vorstandsarbeit geleistet. Unter anderem war er 15 Jahre lang Pressewart der Spielvereinigung und auch Geschäftsführer. Derzeit ist er Spielausschussvorsitzender der Herrensparte. Fugel brachte es auf den Punkt. „Er war sich für nichts zu schade, um den Verein nach vorne zu bringen.“

Udo Lienemann übernahm als 17-Jähriger die Leitung der Tischtennis-Abteilung des AT Rodenkirchen. Dieses Amt bekleidete er 27 Jahre – bis 2003. In dieser Zeit war er maßgeblich für die Organisation des internationalen Weser-Cup-Turniers verantwortlich, an dem bis zu 16 Mannschaften aus sieben Nationen teilnahmen. Seit 2008 ist er Vorsitzender des Seefelder TV. Aber auch über seinen Verein hinaus hat er Verantwortung übernommen. Unter anderem war er Kreislehrwart und Sportwart. Im Jahr 2000 wurde er Kreisvorsitzender – ein Amt, dass er erst in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hat. Zudem war er 16 Jahre Mitglied im Landessportgericht des Tischtennisverbands. „Udo Lienemann lebt den Tischtennissport und hat ihn geprägt. Er hat einen großen Anteil an dessen Entfaltung in der Wesermarsch“, sagte Fugel.

Fürsorglicher Trainer

Gleichermaßen beeindruckend ist die Laufbahn von Wolfgang Stelling, der 1970 als Übungsleiter im Kinderturnen des VfL Nordenham begonnen hat. Nach der Gründung des SV Nordenham baute er eine Fördergruppe im Leistungsbereich auf. Weil er sich für die Zusammenarbeit der Vereine mit den Schulen einsetzte, gelang es ihm, die Übungszeiten zu erweitern und Wettkampf-Mannschaften aufzubauen. Die zählen zu den besten Teams auf Landesebene. Zudem feierten die von ihm betreuten Schulmannschaften zahlreiche Erfolge im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia. „Wolfgang Stelling ist ein fürsorglicher Trainer und immer für seine Schützlinge da“, sagte Fugel. „Allerdings ist er auch ein harter Hund, wenn es um die Entwicklung der Leistungsfähigkeit geht.“

Wolfgang Grave
Lokalsport
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2210

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