• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball-Training mit und ohne Ball

20.12.2014

Rodenkirchen /Kleinensiel Wer besser Klavier spielen möchte, läuft nicht um das Klavier herum, sondern spielt es. Genauso ist es beim Fußball, sagt Lasse Otremba. Wer ein guter Kicker werden will, braucht viele Ball-Kontakte. Dennoch sollten in das Training für Kinder auch Übungseinheiten ohne Ball eingebaut werden.

Lasse Otremba ist 24 Jahre alt und spielt seit 20 Jahren Fußball; in jüngerer Zeit ist er vor allem als Trainer unterwegs. Und als Ausbilder von Trainern. Als solcher war er am Donnerstagabend auch beim Sportverein Kleinensiel in der Großsporthalle Rodenkirchen zu Gast – mit dem DFB-Mobil. Der stellvertretende Vorsitzende Torsten Prussas hatte den Besuch des Fahrzeugs und seiner beiden Insassen organisiert.

5 Mobile in Weser-Ems

Neben Lasse Otremba, der in Oldenburg ein Lehramtsstudium für die Fächer Mathematik und Politik/Wirtschaft absolviert und als Jugendleiter beim VfB tätig ist, war auch Vanessa Thale an Bord. Die 20-Jährige aus dem Landkreis Osnabrück leistet ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim DFB-Mobil in Oldenburg ab. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seit 2009 bundesweit rund 30 dieser Fahrzeuge im Einsatz, davon 5 im Weser-Ems-Gebiet. Sie fahren auf Wunsch Grundschulen an – im Mai beispielsweise die Grundschule Rodenkirchen – und Vereine.

Dort geben die Teamer den Trainern praktische Tipps und probieren diese auch gleich an den Kindern aus, die meistens 8 bis 11 Jahre alt sind. Beim SV Kleinensiel trainierte Vanessa Thale die Mädchen und Jungen der F/E- und D-Jugend, während Lasse Otremba den Trainern Tipps für eine bessere Arbeit gab.

Er riet den Trainern, gerade mit Kindern nicht nur sportartspezifisch zu arbeiten, sondern ihnen in erster Linie Freude an der Bewegung und Erfolgserlebnisse zu bieten. Denn anders als früher sind Kinder heute nicht mehr so viel draußen in Bewegung, sondern eher drinnen am Computer.

Einfache Bewegungen

Deshalb müssten zunächst einfache Bewegungen wie Rückwärtslaufen oder Rolle vorwärts trainiert werden. Er empfahl, möglichst viele Elemente aus anderen Sportarten ins Training einzubauen.

Ganz wichtig sei das Gleichgewichtstraining, denn Fußball sei – außer bei Einwürfen – eine Einbein-sportart, und deshalb sei ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn eine wesentliche Voraussetzung für einen Kicker. Den Gleichgewichtssinn übten die Kinder auf der langen Bank – mit und ohne Ball.

Entscheidend sei aber auch, dass Kinder oft Ball-Kontakt haben; deshalb müssten die Trainer kleine Gruppen bilden. Nur dadurch bekämen schwächere Kinder möglichst viele Gelegenheiten, besser zu werden.->

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2203
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.