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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Tischtennis: Zwischen Putzeinsatz und Techniktraining

09.06.2020

Ganspe /Lemwerder Die Übungsleiter und Übungsleiterinnen aller Sportarten passen ihre Trainingsstunden den Bedingungen der Corona-Krise an. Tischtennis-Kreisjugendwart Björn Röfer, der zugleich auch Jugendtrainer bei der TTG Lemwerder/Warfleth ist, teilt seine Erfahrungen, die er während der ersten Einheiten gemacht hat.

Die TTG bietet das Nachwuchstraining derzeit an drei Wochentagen an. Röfer hat die Kinder und Jugendlichen in vier Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe besteht aus acht Spielerinnen und Spielern. Sie trainieren jeweils 90 Minuten lang an vier Tischen.

Wenn die Kinder die Halle betreten, müssen sie sich an die Abstandsregel halten. „Am Eingang müssen alle ein Mal die Hände desinfizieren“, sagt Röfer. Die Kinder ziehen anschließend ihre Straßenschuhe aus – und die Hallenschuhe an. „Das anschließende Aufwärmtraining war leider ganz anders als sonst“, sagt Röfer. Die Spiele mit den Jüngsten, die sehr beliebt sind, mussten wegfallen. „Wir haben das Bewegungstraining direkt am Tisch gemacht.“

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Dann ging es los. Jedes Kind hat fünf Bälle. Eines spielt mit weißen Bällen, das andere mit orangefarbenen. Sobald ein Ball beim Gegner landete, wurde dieser mit dem Fuß oder den Schlägern zurückgespielt. Er durfte nicht in die Hand genommen werden. „Das hat überraschend gut geklappt“, sagte Röfer. „Wir hatten eine Boxen-Größe von 10,5 mal 8,5 Metern. Trotzdem ist der Ball öfter mal über die hintere Bande gesprungen. Die Kinder riefen dann „Stop“ und liefen dann in die andere Box, um sich den Ball zu holen.“

Während eines Probelaufs hatte er die Breite der Boxengröße zunächst auf sechs Meter veranschlagt. Das Resultat: Die Bälle sprangen sehr oft in die benachbarte Box. Später sei das so gut wie gar nicht mehr vorgekommen. „Man könnte statt mit fünf Bällen auch mit zwei Bällen spielen“, sagt Röfer. „Aber dann wären die Kids viel zu sehr mit dem Ballholen beschäftigt.“

Nach 30 Minuten folgte eine zehnminütige Pause, in der die Tischhälften nacheinander gereinigt wurden. Dann trainierten Röfers Schützlinge eine halbe Stunde lang, ehe die Tische und Bälle erneut gereinigt wurden.

Die Trainer hatten die Tische und Boxen vor dem Training aufgebaut. Dabei trugen sie Einweghandschuhe. Die Aufbauzeit und die Vorbereitung auf die Unterrichtsstunde dauere bis zu einer halben Stunde, sagt Röfer. „Die Kinder sollen und dürfen nicht mithelfen“, betont er. Die Reinigung nach dem Training dauere rund 20 Minuten.

Röfer blickt mit gemischten Gefühlen auf die ersten Einheiten zurück. „Gerade bei den Sieben- bis Elfjährigen kann man die Korrekturen nur mit Abstand ansagen. Man kann ihnen aber nicht die richtige Schlägerhaltung zeigen oder wie sie am Tisch stehen. Auch das Balleimertraining mit mehreren Spielern ist nicht möglich.“ Weil alle 32 Plätze belegt seien, könnten auch keine neuen Mädchen und Jungen zu den Trainingseinheiten des Vereins hinzukommen, sagt der Coach, der zugibt, dass ihm das Tragen der Maske während des Trainings das Coaching erschwert habe.

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