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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Gemeinschaft hält zusammen

05.04.2014

Neuenkoop Bunt und munter geht es am Donnerstagabend beim Dorfgemeinschaftshaus Neuenkoop zu. Das Wetter spielt mit, so dass die Mitglieder der Jugendfeuerwehr ihren wöchentlichen Dienstabend nach draußen verlegt haben.

Ihn ihren leuchtend orangen T-Shirts spielen die 20 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren Volleyball oder üben sich im Kuppeln (das Zusammensetzen einer Saugleitung) auf Zeit – alles unter den wachsamen Augen von Jugendwart Lars Pape (27) und seinen beiden Stellvertretern Matthias Steenken (28) und Ralf Ahrens (29). Unterstützt werden sie noch von einem Betreuerteam aus Jugendlichen, die für die Jugendfeuerwehr eigentlich schon zu alt sind, „ihrer“ Wehr aber trotzdem noch gern die Treue halten.

Kein Wunder, denn bei der Jugendfeuerwehr Neunkoop-Köterende „geht es ganz locker“ zu, bestätigen auch Franziska Wellmann (16) und Sönke Schwarting (17). Die beiden sind die aktuellen Sprecher der Jugendfeuerwehr und in die Gruppe quasi hineingewachsen, wie die meisten der ehemaligen und aktiven Mitglieder.

Spiel, Sport, Spaß und auch der Umgang mit der Feuerwehrtechnik – diese Mischung mache das besondere an der Jugendfeuerwehr aus, sagt Ralf Ahrens. Mit ihren Betreuern bereiten sich die Kinder und Jugendlichen auf Wettkämpfe vor, bei denen sie sechs Mal im Jahr gegen andere Jugendfeuerwehren aus der Region antreten. Neben den feuerwehrtechnischen Übungen wie dem „Kuppeln“, messen sie sich auch in Volleyball, Völkerball, Brennball und Schwimmen. Die Jugendlichen aus Neuenkoop und Köterende sind dabei sogar sehr erfolgreich – 2013 wurde sie Jugendfeuerwehr des Jahres im Landkreis Wesermarsch. „Der Spaß ist das wichtigste dabei und natürlich spornen Erfolge auch an“, sagen die Jugendwarte. Wenn’s mal nicht so rund läuft in den Wettkämpfen – nicht schlimm, finden alle. Was zählt, ist das Gemeinschaftserlebnis, das in jedem Jahr im großen Zeltlager der Jugendfeuerwehren seinen Höhepunkt findet.

Das in der Gruppe die Altersspanne relativ weit ausein­ander liegt, stört niemanden. „Hier gibt es keine Grüppchen“, sagt Sönke Schwarting. Jeder könne sich mit jedem unterhalten und alle hielten zusammen. Auch neue Gesichter werden gern gesehen. „Wer neu kommt, macht gleich voll mit und ist schnell in der Gruppe drin“, sagt Ralf Ahrens. Auch aus Gemeinde Hude kommen die Jugendlichen nach Neuenkoop. „Dort gibt keine eigenen Jugendfeuerwehren“, erklärt der 29-Jährige und betont, dass jedes neue Mitglied herzlich willkommen ist. Gleiches gelte auch für den Spielmannszug, der immer im Anschluss an die Jugendfeuerwehr zum Üben zusammenkommt. „Alle Musikinstrumente werden gestellt, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich“, so Ahrens.

Interessierte sollten einfach zum Schnuppern zu den Dienstabenden, auch in den Ferien donnerstags von 17.30 bis 19 Uhr, beim Dorfgemeinschaftshaus an der Neuenkooper Straße 57 vorbeikommen.

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