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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Schützenverein: Das Schießwesen im ständigen Wandel

11.02.2020

Golzwarden „Wir sind mit 262 Mitgliedern der größte Schützenverein im Schützenbund Wesermarsch und der zehntgrößte in ganz Niedersachsen“, sagte Vorsitzender Stephan Meyer auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung– nicht ohne Stolz.

Eine der Schützendamen, Asta Schellstede, ist bereits seit 51 Jahren Mitglied im Schützenverein Golzwarden. 1969 kam sie durch ihre Eltern zum Schießen. „Damals hatten wir kein Auto und suchten nach Aktivitäten in der Nähe. Für uns gab es damals nur das Dorf“, berichtete Asta Schellstede. Sie erinnert sich gerne an die Zeiten, in denen noch in „Wittes Gasthof“ aus dem Fenster auf die Zielscheiben im Garten geschossen wurde. Während der Wintermonate wurde der Saal mit einem Bollerofen geheizt. „Dann war es sehr kalt, aber wir hatten auch sehr viel Spaß.“

Gründungsmitglied

Asta Schellstede war 1969 an der Gründung der Damenabteilung des Schützenvereins beteiligt. In all den Jahren war sie 40 Jahre im Festausschuss, lange Zeit Leiterin der Damenabteilung und nahm an vielen Wettkämpfen teil. Heute ist sie nur noch beim vereinsinternen Schießen aktiv. „Ich fühle mich dem Verein immer noch verbunden, denn wir haben hier ein tolle Gemeinschaft.“ Dem stimmte Stephan Meyer zu: „Nur durch die Mitglieder kann man einen solchen Verein am Leben erhalten.“

1990 ist Andreas Böning als 12-Jähriger in die Jugendabteilung des Schützenvereins eingetreten. „Zwei Onkel von mir waren damals bereits Mitglieder“, erzählte er. In der Grundschule waren einige Klassenkameraden von ihm im Schützenverein und dies weckte auch bei Andreas Böning den Wunsch, dort dabei zu sein. Als Jugendlicher begann er, mit dem Luftgewehr und auf die laufende Scheibe zu schießen. Bis heute schießt er aktiv bei Wettkämpfen regional und überregional mit.

Mit 20 Jahren wuchs Böning langsam in den Jugendleiter-Bereich hinein. Nachdem er lange Jahre Jugendleiter war, ist er heute in Golzwarden Betreuer und im Schützenbund Wesermarsch Kreisjugendleiter.

Ständiger Wandel

Das Schießwesen unterliegt einem ständigen Wandel. Daher ist das Schießen allein für Kinder und Jugendliche nicht sehr attraktiv. Inzwischen gehört dazu viel mehr. Heute bietet der Verein dem Nachwuchs Lichtpunktpistolen und -gewehrschießen, Ausflüge, Fahrten unter anderem zum Lasertag, Schießtraining mit Tischkicker in den Pausen, gemeinsames Pizza-Essen und vieles mehr. Junge Mitglieder danken es.

Auch in die Vorbereitungen für das jährliche Schützenfest sind die Jugendlichen – es gibt zurzeit 36 im Verein – fest integriert. „Es ist einfach wichtig, dass alle das Gefühl haben, dabei zu sein und Spaß zu haben.“ In Kürze ist geplant, die neue Trendschießsportart Blasrohrschießen auszuprobieren. Auf Kreisebene hat Andreas Böning das Finalschießen eingeführt.

Der Verein ist nicht nur auf der Schießanlage, sondern auch sonst multimedial mit Beamer und Leinwand aufgestellt. „Man muss neuen Dingen gegenüber offen sein“, sagt Vorsitzender Stephan Meyer.

Auf der Jahreshauptversammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt: Manfred Böttjer, Detlef Kruse und Steffen Ostendorf (alle 25 Jahre), Ralph Blattner, Werner Block, Harald Böselager, Heinz Hartmann, Ute Müller-Schmidt, Birgit Rüpke, Reiner Schnittger, Olaf Stöcker und Michael Vogt (alle 40 Jahre), Dieter Puhlemann (50 Jahre) sowie Wilfried Albers und Hans-Georg Blattner (60 Jahre). Annika Böning wurde für ihre zehnjährige Aktivität im Festausschuss geehrt.

Der Königsball wird am 28. März in der Gaststätte „Kiek mol rin“ in Sürwürden und das Schützenfest vom 9. bis 11. Oktober in Golzwarden gefeiert.

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