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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Arbeitsgemeinschaft: Mit Asterix und Obelix auf Segeltörn

25.09.2018

Großensiel /Nordenham „Asterix“ und „Obelix“ erweitern nun die Flotte der Segel-AG des Gymnasiums Nordenham. Denn zwei neue Exemplare der Bootsklasse der sogenannten Optimisten hat der Förderverein des Gymnasiums nun für die Arbeitsgemeinschaft angeschafft.

Insgesamt 2300 Euro haben die kleinen Boote gekostet. Doch Stefan Tönjes vom Förderverein hatte noch mehr gute Nachrichten: Auch acht neue Neoprenanzüge will der Förderverein anschaffen. Die Finanzierung sei gesichert, berichtete er. Am Montag wurden nun aber erst einmal die kleinen Boote feierlich mit Weserwasser getauft. „Die letzte Bootstaufe mit vom Förderverein gesponserten Booten war vor acht Jahren“, erzählte Stefan Tönjes.

Und noch einen Grund zum Feiern hatten die Nachwuchssegler am Montag. Denn die jetzigen Siebtklässler Nevio Joel Fangmann, Aslan Kloz, Felix König, Jannis Kuhlmann, Christian Ostendorf, Lea Wilkens, Felix Rösch, Daven Tscherning, Andin Vokshi und Jann Wintjen haben die Prüfung für den sogenannten Jüngsten-Segel-Schein bestanden.

Die Prüfung umfasst drei Teile: Sie besteht aus einer Manöverfahrt, einer Knotenkenntnisprüfung und der Bootskunde. Die Segel-AG wird für den fünften Jahrgang angeboten und läuft in der Regel über zwei Schuljahre. Anfang der siebten Klasse absolvieren die Teilnehmer dann die Abschlussprüfung. Mit dem Jüngsten-Segelschein können die Jugendlichen zum Beispiel kleine Jollen fahren. Er gilt bis 16 Jahre, dann müssen die Scheininhaber den gewöhnlichen Sportbootführerschein erwerben, wenn sie dieses Hobby weiter ausführen möchten.

Im Winter (zwischen den Herbst- und Osterferien) findet die Segel-AG im Computerraum am Gymnasium statt. Dort lernen die Teilnehmer in Kleingruppen die Theorie wie beispielsweise die Knotenkunde, Sicherheitstraining, Vorfahrtsregeln auf dem Wasser und Bootskunde. Am Computer können sie auch an einem Segelsimulator üben.

Zwischen den Oster- und den Herbstferien wird – vorausgesetzt das Wetter spielt mit – das Gelernte in die Praxis umgesetzt. Seit diesem Jahr finden die Praxisstunden im Sportboothafen Großensiel statt, sehr zur Freude der beiden AG-Leiter, den Lehrern Dennis Damberg und Robert Kirchner. „Hier sind wir natürlich viel dichter am Wassersport dran“, sagt Dennis Damberg. „Und die Kinder sehen die vielen anderen Segelboote, das motiviert auch später dabei zu bleiben“, fügt Stefan Tönjes hinzu. Und so profitiert vielleicht auch die Nordenhamer Sportboothafengemeinschaft (NSG) von der AG, denn die stellt den Schülern ihr Vereinsmaterial zur Verfügung. Über die volle Unterstützung, die sie von der NSG erhalten, freuen sich auch die AG-Leiter. „Der Jugendwart Hauke Curth ist häufig auch bei der AG dabei“, berichtet Dennis Damberg. Großer Dank gebührt neben der NSG auch den Oberstufenschülern, die die AG unterstützen. Sie haben selbst einen Sportbootführerschein und übernehmen oft eines der Begleitboote, um den jungen Schülern mehr Sicherheit zu bieten. Mit dem Motorboot sind natürlich auch Dennis Damberg und Robert Kirchner mit auf dem Wasser.

Die Segel-AG gibt es seit rund 25 Jahren. Sie war von dem 2015 verstorbenen Peter Nottelmann gegründet worden.

Zur Flotte des Gymnasiums gehören 15 weitere Optimisten, die aber im Moment noch am Blexersander-Seenpark untergebracht sind, oder bei der Beschäftigungsfördergesellschaft Zeit und Service überholt werden. Die beiden Neuzugänge Asterix und Obelix liegen bereits im Großensieler Hafen. Sieben Boote stellt die NSG zusätzlich zur Verfügung. Hier holte sich der Förderverein auch Inspiration für die Namen der neuen Boote. Denn dort ist bereits ein Exemplar mit dem Namen „Idefix“ vorhanden.

Bei der Taufe konnten sich auch die neuen AG-Teilnehmer aus der fünften Klasse die Boote schon einmal anschauen. Kimi Heitmann, Hauke Bielefeld, Jayson Miek, Helene Lewerenz und Niklas Collin starten in diesem Jahr. Helene Lewerenz hat sich die AG ausgesucht, weil ihre Oma in Dänemark direkt am Wasser lebt. „Da segeln wir ganz oft“, erzählt sie. Kimi Heitmann möchte später einmal Kapitän werden und interessiert sich schon seit langem für Leuchttürme, erzählt er. „Deshalb habe ich mir überlegt, ich mache erstmal meinen Segelschein“.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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