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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Interview: Hängematte und Küchendienst

08.10.2011

FRAGE: Wie war der Unterricht?

ZULAUF: Wir lernten seemännische Handarbeiten wie knoten, spleißen und auch Segel nähen. Dazu gab es teils schweren Arbeitsdienst, zum Beispiel den Ballast, das waren Steine und Eisen, aus dem Rumpf holen, sowie Küchendienst. Und dann selbstverständlich gründlicher theoretischer Unterricht.

FRAGE: Wie lebte man auf dem Internatsschiff?

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ZULAUF: Jeweils 36 junge Männer waren in den vier Räumen untergebracht, die auch für den Unterricht genutzt wurden. Tische und Bänke wurden abends unter die Decke gezogen und anschließend die Hängematten aus den Staukisten geholt und dicht nebeneinander befestigt. Morgens wurde das Bettzeug zur Wurst gedreht und wieder verstaut. Einmal im Monat durften wir die Hängematten lüften. Sie wurden im Rigg aufgehängt, so dass wir auf diese Weise auch in die Takelage durften. Die Toiletten waren äußerst eng und stammten noch aus der Fahrenszeit. Abwässer gingen ungeklärt über Bord.

FRAGE: Arbeiten auf den Rahen zählten nicht zur Ausbildung?

ZULAUF: Nachts auf Wache sind wir manchmal aufgeentert. Aber das war eigentlich nicht erlaubt.

FRAGE: Macht denn Fahrenszeit auf Schulschiffen – wie bei der Marine auf der „Gorch Fock“ – heutzutage überhaupt noch Sinn?

ZULAUF: So lernt man am besten gemeinschaftliches Arbeiten. Auf vom Sicherheitsaspekt ist dies sinnvoll und sogar nötig, weil man lernt, sich bei Seegang vernünftig zu bewegen. Gefühle für Wind und Wetter gehen dann in Fleisch und Blut über.

  

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