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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Jubiläum: Heimat in Großensiel gefunden

19.06.2015

Blexen /Großensiel An den Ruderverein Einswarden werden sich vermutlich nur noch die wenigsten erinnern. Es gibt ihn seit Jahrzehnten nicht mehr. Aber der Verein steht für den Beginn des organisierten Wassersports im Stadtnorden. Sein erstes Domizil hatte er in Einswarden auf dem Gelände der ehemaligen Frerichs-Werft (Heute Premium Aerotec). Und sein letztes neben dem Gelände der Gutehoffnungshütte (GHH) in Blexen. Dort, wo die Geschichte des Rudervereins endet, beginnt die des Wassersportvereins Blexen. 1965 pachtete er das frühere Bootshaus der Ruderer. Und damit war der Grundstein gelegt für den WSV Blexen, der an diesem Sonnabend sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Jubiläumsfeier am Sonnabend

Der WSV Blexen lädt für diesen Sonnabend, 20. Juni, zur Jubiläumsfeier ein. Sie findet ab 13 Uhr am Yachthafen der Nordenhamer Sportboothafengemeinschaft in Großensiel statt. Der Festakt beginnt mit den Grußworten von Bürgermeister Hans Francksen und von den Vertretern der Verbände, in denen der WSV Mitglied ist. Außerdem werden Wassersportler anderer Vereine der Unterweser mit ihren Booten am festlich geschmückten Steg erwartet.

Zum Festprogramm gehören auch Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, zum Beispiel eine Segelschiff-Rallye, die Kletterwand der Sportjugend Wesermarsch und Kinderschminken. Auch beim Wikinger-Kegeln können die Teilnehmer viel Spaß haben. An verschiedenen Stationen wird es Grillbratwurst, Getränke sowie Kaffee und Kuchen geben. Um 17 Uhr werden die Sieger der Rallye und des Kegelns ausgezeichnet. Anschließend sorgt ein Discjockey für musikalische Unterhaltung im Festzelt.

In der Chronik, die Marlies Holst geschrieben hat, ist nachzulesen, dass die Mitglieder Schwerstarbeit leisten mussten, um das Bootshaus herzurichten. 200 Kubikmeter Schlamm, die von der schweren Sturmflut 1962 übrig geblieben waren, mussten beseitigt werden. Eine feste Anlage für die Boote durfte wegen des Fähranlegers nicht errichtet werden. So verteilte sich die wachsende Bootsflotte auf beide Seiten des Anlegers. Hinzu kam, dass das An- und Ablegen wegen des Fährverkehrs oft ziemlich beschwerlich war.

Ob die Wassersportler so viel Aufwand betrieben hätten, wenn sie gewusst hätten, dass ihnen einige Jahre später die Kündigung von GHH ins Haus flattert? Auf jeden Fall musste sich der WSV eine neue Bleibe suchen. 1978 schlossen Asbestos und der WSV Blexen einen Vertrag. Die Wassersportler durften hinter dem Asbest-Anleger 15 neue Liegeplätze schaffen. Später fanden dort 34 Boote Platz. 1980 zählte der Verein 53 aktive Mitglieder.

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Und zwei Jahre begannen die Planungen für den Großensieler Sportboothafen. Die Blexer schlossen sich der Nordenhamer Sportboothafengemeinschaft an. Im Verein bildete sich eine Gruppe, die die Steganlage der Blexer plante. Diese Pläne wurden mit großem Einsatz umgesetzt. Seit 1983 haben alle Boote von Mitgliedern des WSV Blexen ihren festen Liegeplatz in Großensiel. Das Winterlager für die Boote befindet sich in Volkers. Seit 1992 ist der Verein Eigentümer der Halle. Ihre Vereinsgaststätte mussten die Blexer Wassersportler mehrfach wechseln. Seit 2013 finden die Zusammenkünfte im Hafenhaus am Yachthafen in Großensiel statt.

Zurzeit hat der Verein 88 Mitglieder, darunter sind 13 Segler, 27 Motorbootfahrer, 44 Passive und 4 Jugendliche. Er ist Mitglied im Landesverband Motorbootsport Niedersachsen, im Seglerverband Niedersachsen, im Kreissportbund Wesermarsch, in der Nordenhamer Sportboothafengemeinschaft (NSG) und im Freihafen-Verbund.

Die Jugendarbeit findet in Kooperation mit den anderen Vereinen der NSG statt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht die vereinsübergreifende Nutzung von Segeljollen und Begleitbooten.

Vorsitzender des Vereins ist seit dem Jahr 2000 Jörg Sieländer. Zur Führungsriege gehören außerdem Axel Müller-Willms (2. Vorsitzender), Kerstin Kleemann (Kassenwartin), Renate Schröder-Reusch (Schriftführerin), Claus Dörrbecker (Hallenwart), Kurt Schmitz (Arbeitswart), Dieter Schröder (1. Stegwart), Eberhard Müller (2. Stegwart), Thorsten Ehlers (Jugendwart) und Werner Finck (Festausschuss).

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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