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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Höchste Konzentration bei Slalom rückwärts

08.07.2014

Rodenkirchen Mit einem leicht veränderten Parcours mussten am Sonntagnachmittag die Fahrer beim ADAC-Auto-Turnier auf dem Marktplatz zurechtkommen. Veranstalter war wieder der Motorsportclub (MSC) Rodenkirchen.

An den veränderten Streckenabschnitten passierten dann auch mehr Fehler als bei den bekannten Abschnitten, die die Profi-Fahrer fast schon blind bewältigen können. Während das Einparken rückwärts den meisten Fahrern keine Schwierigkeiten bereitete, mussten sie sich beim Slalom rückwärts deutlich mehr konzentrieren, um Fehler zu vermeiden.

22 Fahrer am Start

Das PKW-Turnier ist einer von neun Wertungsläufen im Weser-Ems-Gebiet für den ADAC-Pokal und eine Qualifikation für die Westdeutschen Meisterschaften. Die Fahrer starteten in drei Klassen vom Anfänger bis zum Profi; die Veranstalter bedauerten, dass sich keine Neulinge angemeldet hatten. Mit 22 Fahrern war das Starterfeld etwa so groß wie in den Vorjahren.

Prominenter Gast unter den Fahrern war Stefan Bösewill aus Bremen, der als ehemaliger Deutscher Meister auf die Piste ging. Er wurde später in seiner Klasse Vierter. In der Klasse A mit den Profis siegte Fritz Buchmann vom ATC Varel mit 197,76 Fehlerpunkten vor Manfred Sandersfeld vom Rasteder AC mit 197,93 Fehlerpunkten und Gerhard Schichter ebenfalls vom Rasteder AC mit 200,34 Fehlerpunkten. Jürgen Rodewald, Artem Wilhelm und Mario Stöver vom gastgebenden MSC Rodenkirchen kamen hier auf die Ränge 8 bis 11.

In der Klasse der Fortgeschrittenen Sicherte sich Axel Scheile vom MSC Osnabrücker Land mit 229,55 Fehlerpunkten den ersten Platz. Oliver von Minden vom MSCR kam mit 336,56 Fehlerpunkten auf Platz zwei, gefolgt von seinem Vereinskameraden Christoph Warnick mit 350,65 Fehlerpunkten. Knapp das Siegertreppchen verpasst hat Jörn Bohlken, der zusammen mit Sportleiter Artem Wilhelm an der Organisation des Turniers beteiligt war.

Nur drei Frauen

Bei den Anfängern siegte Thorsten Merten vom ATC Varel in seinem weinfarbenen Lancia, den auch seine Frau Tomke steuerte. Insgesamt gingen nur drei Frauen in den drei Klassen an den Start, für die es keine eigene Platzierung gab. Zweiter bei den Anfängern wurde Marcel Silbernagel vom MSC Meppen vor Frank Quarthamer vom ATC Varel. Patrick Smiligies und André Rodewald vom MSCR kamen auf den fünften und sechsten Platz.

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