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Tus Warfleth: Hoffnungsschimmer nach schwerem Jahr

29.03.2011

WARFLETH Ein Relikt hat den Turnhallen- und Vereinsheimbrand beim TuS Warfleth schadlos überstanden: Die Vereinsglocke. Und so läutete sie im Ausweichversammlungsort Bischoffs Gasthof die Jahreshauptversammlung ein.

Für den 1. Vorsitzenden, Werner Harwarth, ein willkommener Anlass den engagierten Vereinsmitgliedern, die durch die Brandkatastrophe zu wahren Meistern der Improvisation wurden, den Dank des Vorstandes auszusprechen.

2010 war, wie der Vorsitzende berichtete, kein leichtes Jahr. Wie dicht Freud und Leid beieinander liegen können zeigte die erfolgreiche Sanierung der Turnhalle, die kurze Zeit später, ebenso wie das Vereinsheim, ein Raub der Flammen wurde. „Wir freuen uns alle auf den Tag, an dem der Sport wieder uneingeschränkt stattfinden kann,“ so Harwarth. So liegt die Hoffnung auf der Fertigstellung der Spielhalle. „Die Entscheidung, dass die kleine Halle nicht wieder aufgebaut wird, haben wir nur schweren Herzens mitgetragen“, sagte der Vorsitzende.

Darum liegt das Hauptaugenmerk jetzt auf dem Hallenumbau. „Die Tribüne muss bleiben“, sagte Harwarth mit Nachdruck. „Die Umkleidekabinen sollten eine normale Größe erhalten und für den Außensport genutzt werden können. Wir hoffen auf das Verständnis von Rat und Verwaltung und eine baldige Einigung“, so Werner Harwarth. Zweifel machen sich beim Vereinsvorstand breit, ob das von der Gemeindeverwaltung gemachte Angebot, dem Verein ein Grundstück kostenlos zu überlassen, wirklich so gemeint ist. Die Idee ist, das Fundament der abgebrannten Turnhalle zu nutzen, um darauf ein neues Vereinsheim zu bauen. „Um darüber entscheiden zu können, ist es unerlässlich dem TuS Warfleth unseren Anteil aus der Brandkassenentschädigung auszuzahlen“, sagte Harwath.

Nicht zuletzt durch die Ereignisse im vergangenen Jahr sind die Mitgliederzahlen beim TuS Warfleth rückläufig. So stehen den 28 Eintritten 125 Austritte entgegen. Bereits 65 Jahre im Verein und damit Gründungsmitglieder sind Hermine Schmeldtenkopf, Karin Seyen und Walter Röfer. Egon Schröder blickt auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurück. Für 40 Jahre wurden Wilfried Lewing, Torsten Müller, Bernhard Müller-Rautenberg, Harald Papendiek und Hans-Joachim Schmidt ausgezeichnet. Regina Wagenknecht hält dem Verein seit 25 Jahren die Treue.

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