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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Holitschke grollt nach gruseligem Saisontiefpunkt

25.11.2013

Petersfehn /Nordenham Es ist soweit: Die Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham sind endgültig im Abstiegskampf der Weser-Ems-Liga angekommen. Nach der 24:29 (12:17)-Auswärtsniederlage bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn II am Sonnabend ist die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke auf den elften Tabellenplatz abgerutscht. Besonders beängstigend ist die Art und Weise, wie die HSG das Spiel verloren hat

„Das war der Saisontiefpunkt“, sagte Holtschke, der noch am Tag nach der Niederlage stinksauer auf sein Team war. „Alles, was wir vorher besprochen haben, wurde nicht umgesetzt. Nur die ersten 15 bis 20 Minuten waren noch in Ordnung.“ Die HSG musste ohne die verletzten Leistungsträger Malte Clari und Michael Goslawski auskommen. Zählt man den Langzeitverletzten Patrice Böger und den immer nur kurz einsetzbaren Hauke Stöcker hinzu, fehlte Holitschke das komplette Herzstück seiner Mannschaft. Dennoch gelang der Start in Petersfehn. Nach rund einer Viertelstunde führte die HSG mit 7:4.

Doch es folgten gruselige 45 Minuten gegen keinesfalls gute Hausherren. „Wir haben mehr neben als auf das gegnerische Tor geworfen“, sagte der Trainer. Auch die Rückwärtsbewegung ließ zu wünschen übrig – die SG warf alleine zwölf Tore nach Gegenstößen. Wenn Torhüter Rene Strahlmann – mit Abstand bester HSG-Akteur – nicht noch mehrfach glänzend pariert hätte, wären noch einige Gegentreffer mehr hinzukommen.

Schon zur Pause hatte Friedrichsfehn/Petersfehn den anfänglichen Rückstand in eine 17:12-Führung umgewandelt. Dieser Vorsprung blieb im zweiten Abschnitt konstant, so dass die HSG zu keiner Zeit eine reelle Siegchance hatte. Bezeichnenderweise war Sönke Haats Nordenhams erfolgreichster Torschütze – ein Spieler, der erst kurzfristig aus seinem berufsbedingten Russland-Aufenthalt zurückgekehrt ist und eigentlich gar nicht fest zur Mannschaft gehört. Die 24:29-Niederlage konnte er trotz seiner sieben Treffer aber auch nicht abwenden.

„Das war eine absolute Katastrophe: hinten nichts, vorne nichts, gar nichts“, sagte Holitschke. Der Trainer war restlos bedient. Am kommenden Wochenende tritt die HSG beim Tabellenletzten TuS Holthusen an, doch in der derzeitigen Verfassung ist ein Sieg eher Wunschdenken.

HSG: Strahlmann – Haats (7/1), J.Böger (6), Stöcker (5/2), Stratmann (3), Cordsmeier (1), Mehrtens (1), Patzke (1), Büsing, Scholz, Geil, Stuhrmann, Janßen.

Spielstationen: 3:3 (7.), 4:7 (16.), 7:9 (21.), 12:10 (24.), 17:12 (30.), 21:14 (39.), 25:19 (50.), 29:24 (60.).

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