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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Raue Strecke setzt Werfern zu

01.04.2019

Holtgast /Wesermarsch Die raue Powerstrecke des fünften Durchgangs der Championstour hat selbst die besten Straßenboßler und Straßenboßlerinnen des Friesischen Klootschießerverbands auf die Probe gestellt. Die Elite des Friesensports musste in Holtgast am Samstag eine echte Herausforderung bewältigen.

Der Grabsteder Bernd Georg Bohlken setzte mit dem Boßlerschlag beim Anwurf mit 270 Metern ein dickes Ausrufezeichen. Hendrik Rüdebusch (Vielstedt-Hude) geriet mit dem Flüchterschlag in Rückstand. Der Klootschießer-Europameister benötigte zwei Wurf bis zur Topmarke Bohlkens. Mit dem dritten Wurf (270 Meter) fand er in die Erfolgsspur.

Entscheidung in Kurve

Die Entscheidungen fiel bei 1600 Metern in einer Rechtskurve. Hendrik Rüdebusch kam bestens durch und schloss den Wettbewerb mit 1875 Metern ab. Auch er hatte mit der Strecke Probleme, gab er zu. „Gefühlte fünf Wurf waren gut.“ Bernd-Georg Bohlken war noch besser. Er gewann mit 1924 Metern. „Die Straße täuschte“, sagte er. „Sie hatte ihre Tücken.“ Beide vermuteten, dass sie wohl noch überholt werden würden. Aber dazu sollte es nicht kommen.

Dem Duo am nächsten kam der erfahrene Ex-Championstoursieger Ralf Look aus Großheide. „Man brauchte auch ein bisschen Glück. Die Kugel konnte auf diesem Belag schon mal verspringen“, sagte er. Mit 1756 Metern sprang für ihn Bronz heraus. Look: „Die Straße ist rauer geworden. Sie frisst die Kugel.“

Der Titelverteidiger Harm Weinstock war als Spitzenreiter in den Wettkampf gegangen und suchte seine Form vergeblich. Der Raher musste mit Platz 17 (1499 m) vorlieb nehmen. Kai Stoffers aus Waddens, der zuletzt in Grünenkamp gewonnen hatte, wurde mit 1728 Metern Fünfter. Erneut in den Punkten war auch der Vorjahreszweite Matthias Gerken. Der Kreuzmoorer wurde mit 1666 Metern Achter.

In der Gesamtwertung gibt es ein Gedränge an der Spitze. Das Gelbe Trikot trägt Bernd-Georg Bohlken mit 37 Punkten. Dahinter liegen die Raher Vereinskollegen Ralf Klingenberg und Harm Weinstock mit 34 Punkten gleichauf. Ralf Klingenberg wurde mit 1692 Metern Tagessiebter. Stefan Siebolds aus Burhafe ist Vierter mit 31 Zählern. Er war Tagesvierter mit 1736 Metern geworden. Dann kommen Ralf Look (30 Punkte), Kai Stoffers, (29) sowie Matthias Gerken und Hendrik Rüdebusch, (beide 26 Punkte).

Ruf bestätigt

Die Titelverteidigerin Anke Klöpper bestätigte in der Frauen-Konkurrenz ihren Ruf als Eisenspezialistin und feierte mit 1506 Metern den zweiten Tagessieg in Folge. Sie war immer einen Meter von links unter der markierten Mittellinie angelaufen: „Das war eine extrem schwierige Strecke“, sagte sie. „Wir mussten über die Mitte rüber. Der Belag nahm viel Fahrt weg.“

Die Führende der Gesamtwertung, Hannah Janßen aus Blomberg, belegte mit 1344 Metern Rang vier. Als erste Starterin hatte Ann-Christin Peters aus Ardorf 1397 Meter vorgelegt. Das reichte zu Platz zwei. Feenja Bohlken aus Halsbek nutzt den Flüchterschlag und begann gut. Platz zwei wäre drin gewesen. Doch der letzte Wurf war schwach. Aber sie zeigte sich mit 1350 Metern und dem Bronzeplatz zufrieden. Feenja Bohlken: „Für diese Strecke brauchte man viel Kraft. Einige Kugeln versprangen. Es gab auch immer das Risiko, dass sie oben rausgingen.“

Mareile Folkens, die das Eisenwerfen in Ardorf gewonnen hatte, belegte mit 1316 Metern Platz sieben. Nina Stoffers hatte Zeitnot. Ihr Start war schon gefährdet. Für die Waddenserin sollte es mit 1179 Metern aber noch zu Platz zwölf und damit für einen Punkt reichen. Kitana Petz aus Waddens ist zwar keine Eisenspezialisten, aber sie zieht voll durch. Mit 865 Metern belegte sie Platz 23.

In der Gesamtwertung gibt es an der Spitze einen Zweikampf. Hannah Janßen behält mit 55 Punkten das Gelbe Trikot. Anke Klöpper sitzt ihr mit 53 Zählern im Nacken.

Mit Abstand folgt Ann-Christin Peters (43 Punkte). Dahinter tut sich eine weitere Lücke auf. Es folgen Feenja Bohlken und Ulrike Tapken mit jeweils 31 Punkten. Mareile Folkens hat immerhin schon 27 Punkte.

Derweil ärgerte sich FKV-Boßelobmann Alwin Jurisch. Acht Männer und sechs Frauen fehlten ohne Abmeldung. Der nächste Tourdurchgang steigt am Samstag in Altharlingersiel auf der kurvenreichen Slalom-Strecke. Am Sonntag steigt die große FKV-Finalrunde in der Wesermarsch.

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