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Interview: „Wechsel kommt nicht in Frage“

10.04.2019
Für Andreas Szwalkiewicz hätte die Handballsaison kaum besser laufen können. Der in Moorriem bei Elsfleth wohnende Handballtrainer schaffte mit seinem Heimatverein HSG Schwanewede/Neuenkirchen frühzeitig den Oberliga-Aufstieg – ausgerechnet mit einem 26:26-Unentschieden gegen den Elsflether TB. Mit der NWZ blickt er zurück und auch voraus.

Frage: Sie haben den Aufstieg bereits fünf Spieltage vor dem Saisonende dingfest gemacht. War das so zu erwarten?

Szwalkiewicz: Nein. Unser Ziel war zwar ganz klar, nach dem Abstieg in der vorigen Saison sofort wieder in die Oberliga zurückzukehren. Aber mit uns sind noch drei weitere Mannschaften in die Verbandsliga abgestiegen, und dazu gibt es dort noch andere gute Mannschaften. Deswegen freut es uns, dass es so früh mit dem Wiederaufstieg geklappt hat.

Frage: Als das Spiel gegen Elsfleth abgepfiffen wurde, war der Aufstieg aber noch nicht durch.

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Szwalkiewicz: Das stimmt. Später am Abend spielte noch der Dritte TV Neerstedt. Wir saßen alle zusammen beim Griechen, als wir von Neerstedts Niederlage gegen Achim/Baden erfahren haben. Dann stand der Aufstieg fest, und das haben wir natürlich gebührend gefeiert.

Frage: Wie ging es weiter?

Szwalkiewicz: Einige Spieler von uns sind später noch in die Disco nach Bremen gefahren und haben dort auch ein paar Elsflether Spieler getroffen. Da haben sie dann zusammen gefeiert. Die Elsflether haben ja schließlich auch von Neerstedts Patzer profitiert.

Frage: Wie ist das Verhältnis zum ETB? Immerhin wohnen Sie ja gleich um die Ecke?

Szwalkiewicz: Gut. Es als freundschaftlich zu bezeichnen, wäre wohl etwas übertrieben. Aber wir haben in der Verbandsliga und auch in der Oberliga viele Nachbarschaftsduelle, wozu ja auch das Spiel gegen Elsfleth gehört. Das läuft dann immer ganz harmonisch ab. Erst bekämpft man sich auf dem Feld, und anschließend trinkt man ein Bier zusammen.

Frage: Gab es mal Kontakt zum ETB?

Szwalkiewicz: Wir laufen uns nicht ständig über den Weg, nur weil ich in der Nähe wohne. Aber ich saß auch schon bei Elsfleths Trainer Uli Adami auf der Terrasse und habe mit ihm über Handball philosophiert.

Frage: Kam dabei auch ein Wechselangebot zum ETB auf den Tisch?

Szwalkiewicz: Nein. Außerdem käme ein Wechsel für mich auch gar nicht in Frage. Die HSG ist mein Heimatverein. Ich habe dort bis zur B-Jugend gespielt, ehe ich dann einige Zeit bei höherklassigen Vereinen verbracht habe. Seit acht Jahren bin ich zurück in Schwanewede und seit drei Jahren dort Trainer. Ein Wechsel käme auch schon allein deswegen nicht in Frage, weil mich meine Eltern sonst nicht mehr in ihr Haus lassen würden.

Frage: Die Oberliga-Rückkehr ist perfekt. Wie geht es weiter mit der HSG?

Szwalkiewicz: Wahrscheinlich wird in der übernächsten Saison über der Oberliga noch eine Regionalliga eingebaut. Dafür würden wir uns gerne qualifizieren, allerdings müssten wir dazu Sechster oder Siebter werden. Die Dritte Liga wäre wohl ein Tick zu hoch. Da braucht man schon einen ganz anderen Etat, als wir ihn haben.

Frage: Wenn Sie sich einen Spieler vom ETB aussuchen dürften: Wer wäre das?

Szwalkiewicz: Vor ein paar Wochen hätte ich mir noch einen Torhüter gewünscht, weil wir zu der Zeit nur einen hatten. Und für die nächste Saison haben wir bereits einen 16er-Kader. Aber bei Elsfleth gibt es viele gute Spieler. Einen Linkshänder wie Christopher Santen hätte wohl jedes Oberliga-Team gerne in seinem Rückraum. Florian Doormann ist in der Lage, jedes Spiel alleine zu entscheiden, und Tizian von Lien sorgt für viel Ruhe im Spielaufbau. Um nur mal drei zu nennen.

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