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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Jaderberg feiert Meisterschaft euphorisch

22.05.2017

Jaderberg Eigentlich waren die Sekt- und Bierduschen überflüssig. Schließlich waren alle Fußballer des TuS Jaderberg dank der wolkenbruchartigen Regenfälle ja schon klitschnass. Aber unmittelbar nach dem Abpfiff des Heimspiels gegen die SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne ging am Freitagabend die Post ab. Soeben hatten die Fußballer des TuS Jaderberg mit einem 3:0- Sieg die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse und die damit verbundene Qualifikation zur Fusionsklasse A klargemacht.

Und die Jaderberger zeigten, dass sie auch im Feiern eine Klasse für sich sind. Wen wundert’s? Fußballobmann Wilfried Luers sprach nicht ohne Grund von einem historischen Sieg. Erstmals wird sich der Verein aus der Wesermarsch in der kommenden Spielzeit in Punktspielen mit Mannschaften aus anderen Landkreisen messen können.

Tolle Entwicklung

Der Titelgewinn ist die logische Entwicklung eines Prozesses, den der Verein vor vier Jahren in Gang gesetzt hat. „Damals haben uns einige Spieler verlassen. Also haben wir die erste Mannschaft mit jungen Spieler der Zweiten und den A-Jugendlichen, die hoch kamen, neu aufgebaut“, blickt Luers zurück.

Anschließend habe man kontinuierlich gearbeitet und die Leistungen auf dem Platz für sich sprechen lassen, sagte Luers. Einen großen Verdienst am Aufstieg habe Coach Lutz Bruns und dessen Trainer- und Betreuerteam. Bruns sei ein Glücksfall für den Verein, meinte Luers.

In der vergangenen Saison waren die Jaderberger noch knapp gescheitert. „Da hat uns die Erfahrung gefehlt.“, sagt Luers. Doch jetzt sind die Jaderberger Meister der 1. Kreisklasse – und zwar „völlig verdient“, meint Coach Lutz Bruns.

Bruns genießt

Und er genoss das Getümmel nach Spielende. „Ich wusste gar nicht, dass Sekt in den Augen so brennen kann“, sagte der Trainer, der in der Woche zuvor nach eigenen Worten kein Auge zugemacht hatte. Er ist von seiner Mannschaft hellauf begeistert – gerade von den jüngsten Spielern. „Selbst in wichtigen Spielen haben die abgeklärt und richtig gut gespielt. Wahnsinn.“

Und vielleicht ist für die Jaderberger sogar noch mehr drin. Schließlich haben sich die Jaderberger für die Ende Mai beginnende Relegationsrunde zur Fusionsliga qualifizieren. Doch Luers und Bruns stellen klar: Die Mannschaft habe ihr Ziel schon erreicht, die Relegation sei eine reine Zugabe. Dennoch verspricht Bruns, Vollgas zu geben. „Mal gucken, was noch möglich ist. Wir spielen jedenfalls ohne Druck“

TuS Jaderberg - SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne 3:0 (1:0). Bei strömendem Regen („Ich habe zwei Regenjacken gebraucht“, meinte Ovelgönnes Trainer Uwe Zaspel) fuhren die Jaderberger einen nach Zaspels Meinung glücklichen Sieg ein. David Skibba hatte sie mit einem umstrittenen Foulelfmeter in Führung gebracht. „Anschließend haben wir 60 Minuten lang richtig gut Fußball gespielt“, meinte Ovelgönnes Trainer. Jaderbergs Fußballobmann Wilfried Luers sah es ein wenig anders. „Wir hatten Ovelgönne bis zur 60. Minute im Griff und haben flott und direkt gespielt. Zum Schluss hat Ovelgönne dann die Kontrolle übernommen.“

Wie dem auch sei: In der Schlussphase entschieden die Gastgeber das Spiel mit zwei erfolgreich abgeschlossenen Kontern und feierten anschließend die Meisterschaft. „Wir hatten die nötige Geduld und haben unsere Chancen genutzt“, sagte Jaderbergs Trainer Lutz Bruns.

Tore: 1:0 David Skibba (20.), 2:0 Jörn Jürgens (82.), 3:0 Kevin Mondorf (88.).

FSV Warfleth - SG Burhave/Stollhamm 3:10 (1:3). In einer laut Burhaves Trainer Jürgen Penshorn sehr fairen Partie hätten beide Teams noch zwei oder drei Tore mehr schießen können. „Aber wir waren läuferisch und spielerisch klar besser“, sagte er und freute sich wegen des Starkregens wohl noch mehr über den Schlusspfiff als über den Sieg. Stark: Kai Bahlmann schoss vier Tore.

Tore: 0:1 Moritz Hohn (5.), 1:1 Sascha Meyburg (16.), 1:2 Kai Bahlmann (23.), 1:3 Marcel Willms (42.), 1:4 Moritz Hohn (46.), 1:5, 1:6 Kai Bahlmann (47., 53.), 1:7 Timo Laverentz (62.), 2:7 Tilo Krausch (64.), 2:8 Marcel Willms (70.), 2:9 Lasse Blaschke (78.), 3:9 Sascha Meyburg (80.), 3:10 Kai Bahlmann (83.).

1. FC Nordenham II - SV Phiesewarden 5:3 (1:2). Zur Pause stand es 2:2. Aber die Gäste hätten führen müssen. „Wir waren richtig schlecht und hatten Glück“, meinte Nordenhams Trainer Nico Verhoef. Die Phiesewarder waren gleich zwei Mal am Pfosten und ein Mal an der Latte gescheitert.

Nach der Pause sah FCN-Spieler Vadim Schlopko die Ampelkarte (53.). Den nach Schlopkos Vergehen fälligen Foulelfmeter hielt Nordenhams Torwart Burak Yildiz. Den anschließenden Konter nutzten die Gastgeber zur Führung. „In Unterzahl haben wir den Schalter umgelegt“, sagte Verhoef. Seine Elf nutzte die sich bietenden Konter eiskalt. „Wir haben glücklich gewonnen, waren aber auch etwas clevererer. Phiesewarden hat die Tore einfach nicht geschossen.“ Damit ist die FCN-Reserve punktgleich mit Burhave. Das Rennen um Platz zwei entscheidet sich zwischen diesen beiden Teams am letzten Spieltag.

Tore: 1:0 Hubeyt Kaya (10.), 1:1 Lukas Schröder (28.), 1:2 Stefan Marek (40., Eigentor), 2:2, 3:2 Julian Lachnitt (44., Foulelfmeter, 58.), 4:2 Stefan Marek (62.), 5:2 Suayb Gürbüz (69.), 5:3 Fynn-Jonas Baumgardt (75.).

SV Brake III - AT Rodenkirchen 10:5 (4:4). Die Platzherren zeigten laut Trainer Jens Takens eine durchwachsene Leistung in der Hintermannschaft. Aber die Rodenkircher waren noch weitaus schwächer und erlebten in der zweiten Hälfte ein Debakel der schlimmsten Sorte. Zur Pause hatte es 4:4 gestanden.

Tore: 1:0 Mahmut Özek (6.), 2:0 Henrique Augusto Milagre Neto 14.), 3:0 Tarek Remmo (18.), 3:1 Soeren Maas (27.), 3:2 Kai Büsing (29.), 3:3 Jerome Hoffmann (30.), 4:3 Nikola-Sebastian Jezierski (34., Eigentor), 4:4 Florian Kolwitz (41.), 5:4 Ivan Sleman Dino (47.), 6:4 Tarek Remmo (50.), 7:4 Mahmut Özek (53.), 8:4 Steven Hartmann (72., Foulelfmeter), 8:5 Soeren Maas (78.), 9:5 Dino (87.), 10:5 Hartmann (90.).

Gelb-Rote Karte: Tarek Remmo (75., SV Brake).

SG Großenmeer/Bardenfleth - SV Brake II 4:1 (2:1). Nach den Worten von Großenmeers Trainer Ralf Herrmann sahen die Zuschauer einen „gemütlichen Sommerkick“. Gleichwohl: „Wir waren klar überlegen“, sagte er. Zwar schoss Eike Frerichs noch in der ersten Halbzeit nach Hening Bunjes’ Doppelpack den Anschlusstreffer. „Aber eigentlich war Brake nie wirklich dran“, sagte Herrmann.

Tore: 1:0, 2:0 Henning Bunjes (1., 39.), 2:1 Eike Frerichs (41.), 3:1 Hendrik von Häfen (55.), 4:1 Sven Oberländer (73.).

SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor - Spielvereinigung Berne 16:0 (8:0). Die Gastgeber traten ersatzgeschwächt an. Vier Spieler aus der Zweiten halfen aus. Noch schlimmer erwischte es die Gäste – sie konnten nur zu zehnt spielen und waren chancenlos. Deshalb hielt Schweis Trainer Heinz Ullrich den Ball flach. „Wir haben solide gespielt. Die Berner waren zwar überfordert, haben sich aber wirklich fair verhalten. Hut ab!“ Zugleich zog er den Hut vor Kevin Lanzendörfer. Der Stürmer war neun Mal erfolgreich gewesen.

Tore: Kevin Lanzendörfer (2., 23., 27., 41., 46., 48., 50., 54., 86.), Ole Minnemann (25., 57., 77.), Benjamin Weser (14., 29.), Karsten Hannebohn (20.), Rico Deharde (80.).


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Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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