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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Janna Meiners ist Deutsche Meisterin

14.06.2017

Berlin /Mentzhausen Hut ab: Die zwölfjährige Janna Meiners vom Mentzhauser TV ist Deutsche Meisterin im Schleuderballweitwurf. Im Zuge der Titelkämpfe beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin gewann sie den Wettbewerb der Altersklasse der Zwölf- und 13-Jährigen mit 39,33 Metern.

Jannas Leistung war beeindruckend. Allerdings gab sie zu: „Vor dem Wettkampf war ich schon nervös.“ Schließlich waren die Titelkämpfe ihr bisher wichtigster Wettbewerb. Aber sie hatte sich hervorragend vorbereitet und fast täglich trainiert. Dazu gehörte auch eine Einheit im Braker Stadion, um den Anlauf auf der Tartanbahn kennenzulernen. Gemeinsam mit ihren Eltern Carsten und Kati und ihrer Schwester Patrizia war sie nach Berlin gereist.

Überragender Auftakt

Und gleich mit dem ersten Wurf mit dem 800 Gramm schweren Ball warf sie die Siegesweite. „So weit habe ich noch nicht geworfen“, sagte sie. Aber auch die anderen Würfe waren klasse. Fünf ihrer sechs Würfe hätten zum Titelgewinn gereicht. Der Vorsprung vor der Zweiten betrug fast fünf Meter. Stolz präsentierte Janna ihre Urkunde und die Goldmedaille

In der Altersklasse der 14- und 15-Jährigen gewann Vanessa Kobiaalka vom TV Iffezheim mit dem 1000 Gramm schweren Ball und 48,92 Metern. Tinka Loof vom MTV belegte mit 36,76 Metern Rang zwölf. Die Siegerin in der Gruppe der 16- und 17-Jährigen heißt Lea Straub vom TV Lenzkirch (46,30 m). Lena Schüler vom TSV Abbehausen landete mit 38,37 Metern auf Rang sieben. Nane Kabernagel (ebenfalls TSV) belegte mit 33,88 Metern Platz 13.

Sophie Spitzley vom SV Bell (45,02 m) holte den Titel bei den Juniorinnen. Neele Bruns vom TV Waddens belegte Rang zehn (35,40 m).

Den Wettbewerb der zwölf- und 13-jährigen Jungs gewann Matthias Scherdi vom SV Villingendorf mit 50,18 Metern. Kevin Duhm vom TSV wurde mit 41,40 Metern Vierter. Ihm fehlten 84 Zentimeter zur Goldmedaille.

Ungültiger Versuch

Thore Bruns vom TSV Abbehausen galt als einer der Favoriten auf den Meistertitel bei den 14- und 15-Jährigen, hatte er bei der Bezirksmeisterschaft doch 57,55 Meter erreicht. Doch er hatte Pech. Sein erster Wurf schlug bei 55 Metern auf. Doch Thore hatte den Begrenzungsbalken beim Abwurf leicht berührt. Der Versuch war ungültig. Der zweite Wurf war eine Kerze. Vor dem dritten Wurf war Thore nervös. Mit 44,55 Metern verpasste er als Neunter den Endkampf. Die Enttäuschung war groß. Vater und Betreuer Stefan nahm’s sportlich. „Aus dieser Niederlage muss man lernen.“

Den Sieg feierte Jonas Schiffer vom TuS 03 Weilmünster (56,22 m). Fynn Romann (TSV) belegte mit 50,67 Metern Platz vier, 1,05 Meter fehlten zu Bronze. Laurin Horstmann (MTV, 48,46 m) wurde Sechster, Arne Rieken (MTV, 46,49 m) Siebter. Tjark Langer (MTV, 43,54 m) landete auf Platz zehn und Daniel Bolting (MTV 43,32 m) auf Platz elf, während Thies Minßen (TSV, 35,70 m) den Wettbewerb auf Rang 21 abschloss und Thore Minßen (TSV, 32,60 m) Rang 22 belegte.

Theodor Sauerwein vom TV Weisel gewann bei den 16- und 17-Jährigen mit 63,66 Metern. Vierter wurde Lars Stollberg vom MTV mit 58,78 Metern. Ihm fehlten 68 Zentimeter zum Bronzeplatz. Tebbe Loof (MTV) lag 18 Zentimeter hinter Lars Stollberg. Henning Sagkob vom MTV wurde Elfter mit 45,83 Metern.

In der Altersklasse der Junioren, die mit dem 1500 Gramm schweren Ball werfen, fehlte Mitfavorit Niclas Vollers vom TV Schweiburg. Den Titel holte der 19-jährige Jonas Schüler vom TSV Abbehausen mit 61,59 Metern. Zunächt hatte er in der Endabrechnung Platz zwei belegt. Aber sein Vater und Betreuer Wolfgang Schüler legte Einspruch gegen die Wertung ein.

Finger getaped

Der Sportler mit der größten Weite, Dominik Weidmann von der SG Schrammberg, hatte bei seinen ersten beiden Würfen zwei Finger getaped. Laut Regelwerk müssen die Gelenke freibleiben. Schülers Einspruch wurde stattgegeben, die beiden ersten Würfe Schrammbergers flogen aus der Wertung, Jonas Schüler Stand als Meister fest. Eric Klockgether (MTV) hatte Pech. Er landete mit 57,32 Metern auf dem undankbaren vierten Rang. Ihm fehlten allerdings 2,07 Meter zu Bronze. Sönke Ostendorf (TSV, 49,64 m) belegte Platz sieben. Mit 46,52 Metern landete Jonas Nünnemann vom MTV auf Platz zwölf.

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