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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Kauf bietet neue Wachstums-Chancen

25.04.2017

Brake Dass das St. Bernhard-Hospital immer bestrebt sei, sich weiter zu entwickeln, hatte Geschäftsführer Ingo Penner am Sonntag beim Festakt des Krankenhaus-Fördervereins deutlich gemacht – und freute sich über den „großen Rückhalt in der Bevölkerung“ für Verein und Klinik.

Und den will das Hospital auch honorieren – mit einem gesunden Wachstum. Es ginge dabei nicht um kurzfristige, sondern um eine langfristige Gewinnmaximierung, so Penner. Das Krankenhaus sei eines der wenigen, das schwarze Zahlen schreibe – auch weil es keine Anleger gebe, die auf hohe Rendite-Erwartungen spekulierten. Ein großer Vorteil des St. Bernhard-Hospitals sei auch die starke Einbindung in soziale Netzwerke der Region.

Viele kleine Gewinner

Zum Tag der offenen Tür im St. Bernhard-Hospital haben am Sonntag zahlreiche Kinder an der Gesundheitsrallye teilgenommen. Ihren Gewinn können sich an der Pforte des Krankenhauses abholen: Miriam Hammerstein, Charlotte Goetz, Leon Gloystein, Helena Bade, Esther Schnitger, Charlotte Freitag, Marleen Könemann, Nils Brocksiek,  Jantje Kuck, Theo Lohse, Jannis Arjen Kuck, Finja Meyer, Anouk Schlage,  Ben Kuballa (alle Brake), Jens Steinbrügge (Ovelgönne), Mathilda Bau, Jonathan Bau, Simon Renken (alle Elsfleth), Thilo Drechsler (Nordenham),  Hannes Böger, Max Böger (beide Stadland) Noemi Rabbe (Varel), Nadine Kaatz (Hude) und Gebke Rena Suhr (Reitland).

Ein Video vom Tag der offenen Tür sehen Sie unter www.nwzonline.de/videos

Dennoch hielt Penner fest, dass durch den kirchlichen Träger auch die Eigenkapitalausstattung geringer sei. „Ich wünsche mir von der Landesregierung, dass unser Krankenhaus in die Förderung von Einzelinvestitionen mit einbezogen wird.“ Doch auch ohne staatliche Mittel sind Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund sechs bis sieben Millionen Euro geplant.

Kernstück der Expansionspläne ist der Kauf des alten Gymnasiums vom Landkreis Wesermarsch. Mit dem Ergebnis zeigte sich auch dessen Baudezernent Matthias Wenholt zufrieden: Der Verkauf komme beiden Seiten entgegen, der Landkreis trenne sich von einer nicht mehr benötigten Immobilie (in der er zuletzt die Flüchtlings-Notunterkunft betrieben hatte) und das St. Bernhard-Hospital könne sich weiterentwickeln. Auf Grundlage eines Verkehrswertgutachtens sei „ein moderater Preis, der beiden Seiten sehr gerecht wird“ vereinbart worden. Verkauft wurden das fast 11 000 Quadratmeter große Grundstück samt ehemaligem Schulgebäude, Schulpavillon und Sporthalle.

Größtes Projekt des Hospitals wird der Neubau der Palliativstation sein. „Dieses Projekt liegt uns besonders am Herzen“, unterstrich Penner, „und gehört meines Erachtens zu einem kirchlichen Träger einfach dazu.“ In Planung ist auch die Sanierung der 25 Jahre alten Stationen. Zudem wird die zentrale Notaufnahme im Erdgeschoss so umgebaut, dass eine interdisziplinäre Aufnahme erfolgen kann. Im dritten Obergeschoss wird der Neubau der Zentralsterilisation nach neuesten Hygienestandards entstehen. An der Ecke Claußen- und Georgstraße wird ein weiteres Ärztehaus gebaut. Interessenten gebe es bereits, Baubeginn werde allerdings wohl erst Mitte 2018 sein. Herausfordernd werde es, die Baumaßnahmen über zwei bis zweieinhalb Jahre während des laufenden Betriebes zu meistern. „Das wird Mitarbeitern und Patienten viel Geduld abverlangen.“

Video

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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