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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fußball: Keine Probleme mit geplanter Fusion

18.02.2015

Brake Den Fußballmannschaften aus der Wesermarsch steht ab der Saison 2016/2017 eine weitere Reform bevor. Insgesamt sechs Landkreise wollen sich zu einem einzigen Großkreis organisieren, was auch Veränderungen in den Ligen-Einteilungen nach sich ziehen würde. Den ersten Entwurf der geplanten Umstrukturierung stellte Thorsten Böning, Kreisvorsitzender des Niedersächsischen Fußball-Verbands (NFV) Wesermarsch, den hiesigen Vereinen während einer Arbeitstagung am Montagabend im Clubhaus des Kultur- und Sportzentrums Brake vor.

Wegen des demografischen Wandels hat der DFB einen Masterplan entwickelt, der den Spielbetrieb mit genügend teilnehmenden Mannschaften sichern soll. Aus diesem Grund haben sich die Vorstände der Landkreise Friesland, Wilhelmshaven, Oldenburg-Stadt, Ammerland, Oldenburg-Land/Delmenhorst und Wesermarsch zusammengesetzt, um über eine Zusammenlegung zu diskutieren. Alle Vorstände sind grundsätzlich zu einer Fusion bereit – die Entscheidung liegt in letzter Konsequenz aber bei den Vereinen.

Ein erstes Konzept haben die Vorstände schon erarbeitet. Dies hat Thorsten Böning den Vereinsvertretern am Montag vorgestellt. Die wichtigste Neuerung wäre demnach eine Einführung einer Fusionsliga, die zwischen der Bezirksliga und den drei Kreisligen angesiedelt sein soll.

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„Der Schritt von den Kreisligen in die Bezirksliga war bislang ein sehr großer. Dem wollen wir mit einer leistungsstarken Fusionsliga entgegenwirken“, sagte Böning.

Bei Horst Wulf vom 1. FC Nordenham trifft die Einführung einer Fusionsliga auf große Zustimmung. „In der Vergangenheit sind die Aufsteiger aus der Kreisliga zu oft sofort wieder abgestiegen. Deswegen brauchen wir unterhalb der Bezirksliga eine Spielklasse, in der die Top-Vereine mehr gefordert werden“, sagte Wulf.

In den unteren Klassen würde sich dagegen nicht viel ändern. Die als Fusionsklasse A bezeichneten drei Spielklassen entsprächen im Großen und Ganzen den bisherigen Kreisligen. Auch darunter würde sich zumindest für die Wesermarsch-Vereine nicht viel ändern. Die Ligen wären genauso zusammengesetzt wie die jetzigen Kreisklassen. Hergen Speckels vom TuS Elsfleth schlägt in die gleiche Kerbe wie Wulf. „Auch wenn sich für uns nichts ändern würde, bin ich für die Fusion“, sagte er.

„Bislang haben wir einfach nur Vorschläge zusammengestellt“, sagte Böning. Das sei noch keine endgültige Version. Verbesserungsvorschläge seitens der Vereine gab es keine. Die geplante Fusion erntete fast nur Zustimmung. Einzig die geplante Zusammenstellung der Fusionsliga traf auf Kritik. Der ersten Fassung zufolge sollen die insgesamt fünf Meister der 1. Kreisklasse direkt in die Fusionsliga aufsteigen und damit die jetzige Kreisliga überspringen.

Ansonsten herrschte aber Einigkeit bei den Vereinsvertretern. „Irgendwann kommt die Fusion sowieso“, hieß es aus mehreren Mündern. „Ich stelle fest: Die Wesermarsch sieht der Fusion mit Wohlwollen entgegen“, sagte Böning.

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