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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

350 Biker feiern bis zum Burnout

01.08.2017

Kleinensiel Ein Aquarium voller Schnapsfläschchen, eine Theke, die aussieht, als wäre sie aus einem Baum herausgewachsen, und dazu noch eine Bedienung im Dirndl mit ordentlich „Holz vor der Hütt’n“; dazu noch eine Band aus dem 650 Kilometer entfernten Kulmbach: Diese Zutaten lassen zunächst vermuten, dass hier eine Bayernparty in Gange ist.

Doch weit gefehlt: Das alles war nicht bei einer zünftigen Bayernfete zu finden, sondern beim Motorradclub Rodenkirchen, der am Wochenende sein 33. Sommertreffen auf dem Deichsportplatz in Kleinensiel feierte.

Party mit DJ Andy

Schon am Freitag machte die Motorradgemeinde Party auf dem Platz. Zahlreiche der rund 350 Biker kamen bereits an diesem ersten Tag und sorgten für eine super Stimmung auf und rund um den Treffpunkt. Am Wochenende begrüßten die Mitglieder des MC Rodenkirchen mit ihrem Vorsitzenden Uwe Meyer Biker aus Dänemark, Osnabrück, aus dem Emsland und Friesland. Motorradfans kommen schon seit Jahren in großer Zahl zu dem Treffen, aber es waren auch wieder viele Neulinge dabei, die die super Atmosphäre in Kleinensiel genießen konnten.

Allerdings sorgte das unbeständige Wetter dafür, dass eines der Spiele – Kistenstapeln mit Kran – wegen des Windes ausfallen musste. Doch die Biker ließen sich den Spaß nicht nehmen, unternahmen Touren in die Region und feierten schon am Freitag eine tolle Party mit DJ Andy im Festzelt. Auf dem Platz sorgten einige Buden für Speis und Trank, und riesige Scheite Feuerholz für das beständig qualmende Lagerfeuer.

Zwischendurch zeigten einige Biker, was in ihren Maschinen steckt und ließen die Motoren dröhnen und auf einer vorbereiteten Fläche die Reifen bei Vollgas qualmen. Bei diesen Burnouts hatten die Akteure stets viel Publikum, die das Ganze meist auch noch filmten.

Auch wenn an dem Wochenende nicht gerade Höchsttemperaturen herrschten, war auch der selbst gebaute Pool immer wieder ein beliebter Treffpunkt. Ob in voller Montur oder mit wenig Klamotten: Hier konnten sich die Biker dann immer wieder ein wenig abkühlen.

Nach dem Frühschoppen am Sonnabend zog es dann auch wieder einige auf die Bikes, um die Gegend zu erkunden, während andere doch lieber erst noch eine weitere Runde auf der Matratze drehten. Viele von den am Freitag angekommenen Bikern machten sich dann wieder auf die Heimreise, während im Laufe des Sonnabends dann auch immer wieder neue anreisten. In diesem Jahr waren auch viele der Partner mit dem Auto dabei, die dann das Gepäck mitgebracht hatten. „Uns hat vor allem begeistert, dass in diesem Jahr auch wieder viele neue Clubs dabei waren, die wir hier noch nie hatten“, meint Uwe Meyer.

Bis nachts um halb drei

Die Organisatoren richten einen besonderen Dank an die Anwohner in Kleinensiel für ihr Verständnis für das jährlich dort stattfindende Bikertreffen. Das gilt auch für das Konzert der Gruppe garage.inc, das bis um halb drei in der Nacht zu Sonntag dauerte. Die Gruppe kam aus Kulmbach in Bayern.

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