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KIRCHE: Konfirmanden betreuen Blexer Senioren

25.08.2005

BLEXEN Das Engagement ist freiwillig. Der Rotary-Club unterstützte es jetzt mit einer Spende.

von jens joest BLEXEN - Beim Kaffee nach den Gottesdiensten hat ein Projekt im evangelischen Seniorenzentrum „To Huus achtern Diek“ des Diakonischen Werkes in Blexen begonnen, das nun ins vierte Jahr geht: Als Teil ihrer Vorbereitung auf die Konfirmation treffen junge Mitglieder der Blexer St.-Hippolyt-Gemeinde auf die Senioren des Zentrums.

„Wir wollen damit eine Beziehung zwischen den jungen und den alten Leuten schaffen“, sagt Pastor Michael Gädicke. „Jugendliche sollen erfahren, dass alte Menschen hier nicht nur gepflegt werden, sondern hier leben“, ergänzt Stefan Schreiber, Pflegedienstleiter des Zentrums.

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Der Kontakt zwischen Jung und Alt beginnt im Gottesdienst: Die Konfirmanden begleiten die Senioren, helfen ihnen mit den Liederbüchern, schenken nach dem Gottesdienst Kaffee aus und kommen ins Gespräch. „Und ich arbeite daran, dass mehr daraus wird“, sagt der Pastor.

Bei den jungen Menschen, die im Mai 2006 konfirmiert werden, scheint Gädicke Erfolg zu haben. Acht Konfirmanden haben Interesse signalisiert, sich weiter gehend zu engagieren. Schon heute bieten zwei von ihnen, Melanie Entian und Denise Suppa, regelmäßig Filmvorführungen im Seniorenzentrum an.

Sehr gut kam das Kegeln an, das drei Konfirmanden des ersten Jahrgangs von Herbst 2002 an jeden Freitag angeboten hatten. Pascal Aszmons und André Schellstede, heute beide 16, und der 15-jährige Kevin Oetting haben ihr Engagement auch über den Termin der Konfirmation hinaus bis Anfang 2004 aufrecht erhalten.

„Wir haben weiter gemacht, weil wir gesehen haben, wie viel Spaß es den alten Menschen gemacht hat“, erläutert André Schellstede. Es sei eine wichtige Erfahrung, nicht nur mit jungen Menschen zu tun zu haben, meint Pascal Aszmons.

Der Einsatz der Jugendlichen ist zwar freiwillig, bleibt aber nicht ohne Gegenleistung. „Wir versuchen als Dankeschön, Dinge gemeinsam zu unternehmen, die Gemeinschaft stiften“, erläutert der Pastor. Das könne zum Beispiel ein Besuch im Eiscafé oder eine Übernachtung in der Gruppe sein. Für solche Aktionen hat der Rotary-Club Nordenham jetzt 600 Euro gespendet. Sie waren beim Benefiz-Konzert aus Anlass des 100-jährigen Bestehens von Rotary-International in der St.-Hippolyt-Kirche zusammen gekommen. Thomas Coners vom Rotary-Club übergab die Spende.

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