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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

„Kopfmensch“ trotzt Stress und Gegnern

28.04.2012

NORDENHAM Es hat zwar nicht für die ersehnte Goldmedaille gereicht, aber Jaqueline Rowold kehrte trotzdem zufrieden von den Europameisterschaften im slowenischen Maribor zurück. Die Taekwondo-Kämpferin aus Nordenham staubte drei Medaillen ab und hat damit das Dutzend bei internationalen Titelkämpfen vollgemacht (die NWZ  berichtete).

Dabei war es für die 17-Jährige anfangs gar nicht rundgelaufen. Nach zwölfstündiger Anfahrt und viel Stress in der Vorbereitung konnte Jaqueline Rowold am ersten Wettkampftag ihre eigenen Erwartungen noch nicht ganz erfüllen. In den Einzeldisziplinen ging sie leer aus. Das hatte sie vor den Teamwettbewerben nachdenklich gestimmt. „Ich bin ein Kopfmensch. Manchmal denke ich zu viel“, sagt die Gymnasiastin.

Doch ihre Skepsis wich der Freude. Sie trug letztlich zu zwei Silbermedaillen und einem Bronzerang bei. Besonders spannend war der Powerbruchtest. Zusammen mit Ungarn und Schottland ging der deutsche Kader mit Rowold ins Stechen um die Goldmedaille. Die Briten verabschiedeten sich bald, aber das Duell mit Ungarn dauerte sechseinhalb Stunden. Am Ende setzten sich die Südosteuropäer durch.

Für Jaqueline Rowold waren es bereits die vierten internationalen Titelkämpfe. Damit zählt sie schon zu den „alten Hasen“ im deutschen Nationalkader. Auch der Kontakt zu den Kämpfern aus anderen Ländern hat sich mittlerweile gefestigt. „Viele kenne ich jahrelang. Zu einigen Polinnen, Irinnen oder auch Holländerinnen habe ich schon fast ein freundschaftliches Verhältnis“, erzählt Rowold. Zudem bestehe ein großer Respekt untereinander.

Auch im eigenen Kader herrscht „kein Zickenkrieg“, wie Rowold meint. Mit Katharina Neumann aus Dinslaken teilte sich die Ausnahmeathletin ein Hotelzimmer. Mit ihr und ihren anderen Teamgefährten versteht sich Rowold gut. „Auch abends hatten wir beim gemütlichen Beisammensein viel Spaß“, sagte Rowold. Von Slowenien hat die zwölffache Medaillengewinnerin allerdings nur wenig mitbekommen. Der Zeitplan waren eng gestrickt, so dass keine Zeit für Ausflüge in die Landschaft blieb.

Nach fünf anstrengenden Tagen kam Jaqueline Rowold zusammen mit Trainer Bernd Strahlmann am frühen Montagmorgen wieder in Nordenham an. Mit der Goldmedaille hat es zwar nicht geklappt, aber dafür erhielt sie am Abend eine weitere Auszeichnung.

Die Leser der NWZ  wählten sie zur „Sportlerin des Jahres 2011“. Dafür erhielt sie wenige Stunden nach ihrer Rückkehr aus Slowenien den begehrten Wanderpokal.

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