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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Rumpf-Team kämpft Langen nieder

11.02.2019

Langen /Elsfleth Auf dem ersten Blick erscheint der 23:20 (8:10)-Auswärtssieg, den die Verbandsliga-Handballer des Elsflether TB am Freitagabend beim TV Langen erzielten, wenig spektakulär. Angesichts der personellen Nöte kann sich ETB-Trainer Ulrich Adami aber glücklich schätzen, die nächsten zwei Punkte auf dem Konto zu haben. Immerhin musste er vier der fünf Rückraumspieler ersetzen.

Nach den Ausfällen von Florian Doormann, Bela Rußler, Jannes van Dreumel und Markus Zindler musste Adami erst einmal austüfteln, wer die beiden Plätze neben dem übrig gebliebenen Christopher Santen einnehmen sollte. Die Wahl fiel auf die beiden Linksaußen Tizian von Lien (Mitte) und Justus Pille (Rückraum-Links). Sogar noch ein bisschen schwieriger war es, eine standfeste Abwehrformation zu finden. Aber da hatte Adami ein gutes Näschen. Zentral agierten neben Santen Philipp Bolte, Malte Janßen und Fynn Oberegger. „Die Abwehr war überragend“, lobte Adami, der auch Torhüter Kevin Danielzik hervor hob.

In der Anfangsviertelstunde machten die Elsflether hinten die Schotten dicht. Die Hausherren kamen lediglich zu einem einzigen Treffer. „Dann standen wir hinten etwas zu defensiv. Und bums war die Führung weg“, sagte Adami. Die Langener drehten den anfänglichen 1:5-Rückstand in einen Zwei-Tore-Vorsprung, der bis zur Pause anhielt.

Doch der hinten wie vorne überzeugende Christopher Santen zeigte immer wieder gekonnt seine Wurfqualitäten. „Er hat uns mit seinen Toren im Spiel gehalten“, sagte Adami. Beim Stand von 17:17 drohte aber der endgültige Ausschlag zugunsten des gastgebenden Tabellen-Elften.

Elsfleths Tizian von Lien und Martin Wille bekamen kurz nacheinander eine Zeitstrafe aufgebrummt. Aus dieser doppelten Unterzahl kam der ETB aber mit nur einem Gegentor recht glimpflich davon.

Zum Matchwinner avancierte letztlich Rechtsaußen Lasse Pape, der eine bärenstarke zweite Halbzeit hinlegte. Beim Stand von 20:19 für Elsfleth erzielte der Linkshänder innerhalb von 59 Sekunden drei Treffer. Dabei bewies der Jungspund eindrucksvoll seine Vielfältigkeit. „Ein Tor hat er aus dem Rückraum geworfen, eins von Außen, und das dritte nach einem Gegenstoß“, erzählte Adami. 23:19 – damit war die Messe gelesen. Da störte auch der letzte Gegentreffer nicht mehr.

„Das war sicherlich kein überragendes Spiel von uns. Wir kamen mehr über den Kampf. Aber in dieser Formation haben wir auch noch nie gespielt. Deswegen bin ich froh, überhaupt gewonnen zu haben“, sagte Adami.

ETB: Danielzik, Völkers – Santen (9), Pape (5), von Lien (4/1), Oberegger (3), Bolte (1), Pille (1), Janßen, Wille, Rambau, Heinemann.

Spielstationen: 1:5 (13.), 5:6 (22.), 10:8 (30.), 17:15 (42.), 18:17 (50.), 19:20 (58.), 19:23 (60.), 20:23 (60.).

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